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Jeder Krimi-Fan kannte ihn Trauer um Kölner Schauspieler Arved Birnbaum

Der preisgekrönte Regisseur Dominik Graf sagte mal über Arved  Birnbaum: „Arved macht jede Nebenrolle zur Hauptrolle.“ Jetzt ist der bekannte Schauspieler im Alter von nur 59 Jahren gestorben.

Köln. „Ein Fall für zwei“, zig Auftritte beim „Tatort“: Wohl jeder Krimi-Fan kannte Arved Birnbaum. Am Sonntag ist der Kölner Schauspieler im Alter von 59 Jahren nach kurzer schwerer Krankheit in der Kölner Uniklinik gestorben. Das sagte seine Frau Sabine Birnbaum am Dienstag (26. Oktober) der Deutschen Presse-Agentur.

Arved Birnbaum lebte in Hürth und leitete in Köln die Berufsfachschule Deutsches Zentrum für Schauspiel und Film. Der gebürtige Lausitzer wurde gern in zwielichtigen Rollen besetzt. Im August dieses Jahres sahen ihn die Fernsehzuschauer noch in der ZDF-Serie „Ein Fall für zwei“ als dubiosen Tierhändler. In der Thriller-Serie „Weinberg“ (TNT Serie) gab er 2015 einen intriganten Gastwirt. „Lindenstraße“-Fans erinnern ihn vielleicht noch aus dem Jahr 1999 in der Rolle des Neonazis Hartung.

Tatort, Lindenstraße und mehr: Schauspieler Arved Birnbaum ist tot

Im Kölner „Tatort“ war er hingegen Polizist, spielte in mehreren Fällen den Hauptmeister Heinz Obst. Birnbaum wirkte 2010 auch bei Dominik Grafs Mehrteiler „Im Angesicht des Verbrechens“ mit.

Birnbaum begann eine klassische Schauspielausbildung, spielte am Theater und wechselte 1997 zu Film- und Fernsehproduktionen. „Die Krönung seiner schauspielerischen Karriere begann mit dem Kennenlernen von Dominik Graf, der ihn für mehrere seiner Produktionen besetzte“, erinnerte Birnbaums Agentur. Sie zitierte Graf mit den Worten: „Arved macht jede Nebenrolle zur Hauptrolle.“

Arved Birnbaum lebte in Hürth und leitete in Köln die Berufsfachschule Deutsches Zentrum für Schauspiel und Film. (dpa)

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