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„Aktenzeichen XY“ Kölnerin Petra Nohl hinter dem Bierstand erwürgt: Anrufer mit wichtigem Hinweis

Petra Nohl wurde am 14. Februar 1988 in Köln getötet.

Petra Nohl wurde am 14. Februar 1988 in Köln getötet, der oder die Täter bis heute nicht ermittelt. 

Wer hat Petra Nohl im Jahr 1988 getötet? Der Kölner Fall war am Mittwoch bei der ZDF-Sendung „Aktenzeichen XY ... ungelöst“ zu sehen. Dabei gab es einen interessanten Anrufer. 

In der ZDF-Sendung „Aktenzeichen XY ... ungelöst“ ist am Mittwoch (7. Dezember 2022) ein Fall aus dem Jahr 1988 thematisiert worden. Die damals 24-jährige Petra Nohl wurde an den Karnevalstagen in Köln erwürgt, der Täter ist bis heute unbekannt.

Mehr als 30 Jahre nach dem Tod der jungen Frau erhoffte sich die Polizei neue Hinweise zu der Tat oder dem Täter. Und tatsächlich: Im Laufe der Sendung meldeten sich diesbezüglich fünf Personen. Ein Anrufer gab sogar an, am selben Abend in derselben Lokalität wie Petra Nohl gewesen zu sein. Jetzt wird geprüft, ob sich aus den Hinweisen neue Ermittlungsansätze ergeben. 

Kölner Fall bei „Aktenzeichen XY“: Frau in Karnevalszeit erwürgt

Die Tat ereignete sich während der Karnevalstage in der Nacht auf Sonntag (14. Februar 1988). Petra Nohl feierte mit zwei Freundinnen im „Bierdorf“, wollte dann alleine in die Disco „Big Ben“ weiterziehen. Auf dem Weg dorthin traf die alleinerziehende Mutter einer Tochter gegen 4 Uhr auf ihren bislang unbekannten Angreifer.

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Unweit der Wegstrecke des Karnevalsumzugs auf der Albertusstraße in der Kölner Altstadt griff der Unbekannte die junge Frau an, schlug und erwürgte sie schließlich. Ihre Leiche ließ er hinter einem für die Feiertage aufgestellten Bierstand (Ganser Kölsch) zurück.

Nach dem bisherigen Ermittlungsstand sollen dem Opfer unter anderem eine schwarze Handtasche aus Leder sowie ein auffälliger Brustbeutel mit „Biene Maja“-Motiv geraubt worden sein. Darin befanden sich vermutlich 100 D-Mark, die sich Petra Nohl kurz zuvor von einer der Freundinnen geliehen hatte. 

Die Polizei geht aufgrund gefundener Faserspuren davon aus, dass der Täter eine schwarze Lederjacke, eine Moonwashed-Jeans und cognacfarbene Stiefel getragen haben könnte.

Das Motiv in dem „Cold Case“ – also dem „kalten Fall“, der ungelöst ist – gilt bislang als unbekannt.

Kriminalhauptkommissar Markus Weber, der Leiter der Kölner Ermittlungsgruppe „Cold Cases“, war in der ZDF-Sendung am Mittwoch diesbezüglich zu Gast. (dpa/nb)

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