Frau brutal erfasstNach Horror-Unfall mit Lkw: Kölner (71) mit wütender Frage

Der Lkw steht an der Unfallstelle. Auf der Fahrbahn liegt ein Schuh der erfassten Radfahrerin.

Unter diesen 40-Tonner wurde am Freitag (8. September 2023) eine Radfahrerin auf der Sülzburgstraße eingeklemmt.

Nach dem Horror-Unfall einer Radfahrerin auf der Sülzburgstraße hat sich der Kölner Roland Berger (71) bei EXPRESS.de gemeldet. Er ist wütend.  

von Iris Klingelhöfer (iri)

Es ist ein Unfall, bei dem es einem allein schon beim Lesen kalt den Rücken herunterläuft: Eine Radfahrerin (28) wurde an der Kreuzung Sülzburgstraße/Ecke Berrenrather Straße von einem Lkw erfasst und unter der vorderen Achse eingeklemmt. 

Wie Polizeisprecher Philipp Hüwe am Montag (11. September 2023) auf EXPRESS.de-Nachfrage erklärt, ist die Radfahrerin inzwischen außer Lebensgefahr. Bei dem Unglücks-Lkw handelt es sich um einen 40-Tonner, der auf der recht schmalen Sülzburgstraße regelrecht monströs wirkt.

Kölner Roland Berger reagiert nach Unfall auf Sülzburgstraße wütend 

Der Unfall, der sich am Freitag (8. September) ereignete, sorgt für viele Diskussionen. So meldete sich Roland Berger (71) bei EXPRESS.de. Der Kölner wohnt am Klettenberggürtel. Er und seine Frau seien mit den Fahrrädern häufiger auf der Sülzburgstraße unterwegs, erzählt er. 

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„Ich frage mich wütend, warum ein 40-Tonner auf der kleinen Sülzburgstraße fahren muss. Dies geht doch gar nicht!“, so Berger. „Warum ist diese Straße nicht schon längst für Lkw über 7,5 Tonnen gesperrt?“

Zum Glück sei ihm und seiner Frau noch nichts passiert. Der 71-jährige Kölner: „Aber hin und wieder fahren Fahrzeuge schon sehr knapp an einem vorbei.“ Auf Facebook schlägt ein User mehr Fahrradstreifen vor, dann würde so etwas weniger passieren. 

Nach Unfall auf Sülzburgstraße: Generalkritik an Radfahrenden

Wie der Unfall auf der Sülzburgstraße genau passiert ist, ist weiterhin unklar. Die Ermittlungen zum Unglückshergang dauern laut Polizei an. Dennoch nutzen auf Facebook so manche den Fall für einen Rundumschlag gegen Radfahrende. 

„Radfahrer fahren mit geschlossenen Augen. Selbst schuld“, kommentiert ein Mann. Ein anderer: „Immer draufhalten ist die Devise der Radfahrer, keine Sekunde mal abbremsen.“ Eine Frau gibt sogar zu, dass sie mittlerweile anfangen würde, Radfahrende zu hassen. Eine andere schreibt: „Als Radfahrer sehe ich den Lkw und fahre mit Vorsicht. Aber Lautsprecher im Ohr und Musik hören. Ich beobachte es täglich.“ 

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Radfahrende würden andauernd zurückstecken, entgegnet ein User. „Wer selbst Rad fährt, weiß das genau. Aber alle Vorsicht kann nicht jedes Fehlverhalten derjenigen im Kfz ausgleichen. Um das zu wissen, muss man auch kein Lkw-Fahrer sein“, kommentiert er. 

Im aktuellen Fall soll der Fahrer des 40-Tonners laut der Aussage von Zeuginnen und Zeugen parallel zu der Radlerin gefahren sein. Wenig später wurde die Frau erfasst und unter der vorderen Achse des Lasters eingeklemmt.