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Mehr Zeit einplanenKVB-Linie 16 endet am Ubierring – Ersatzverkehr nach Bonn

Auf der Linie 16 kommt es in den Herbstferien zu Einschränkungen.

Copyright: Alexander Schwaiger

Auf der Linie 16 kommt es in den Herbstferien zu Einschränkungen.

Aktualisiert:

Zwischen Köln und Bonn müssen Pendler und Pendlerinnen in den Herbstferien möglicherweise mehr Zeit einplanen.

KVB-Kundinnen und -Kunden müssen sich in den Herbstferien auf Einschränkungen einstellen. Betroffen ist die Linie 16, die im Kölner Süden unterbrochen wird. Auch die Linie 17 ist betroffen.

Insbesondere Pendlerinnen und Pendler zwischen Köln und Bonn müssen mit Unannehmlichkeiten rechnen. Grund: Die Infrastruktur entlang der Stadtbahn-Linie wird erneuert. 

KVB-Linie 16 wird getrennt – Busse fahren

Wie die Häfen und Güterverkehr Köln (HGK) sowie die Stadtwerke Bonn Verkehr (SWB) am Montag (5. Oktober) mitteilten, werden die Herbstferien für die Bauarbeiten genutzt. Die Linie 16 wird gemeinsam von KVB und SWB betrieben. Zwischen Sürth und Marienburg im Kölner Süden finden Arbeiten an der Oberleitungsanlage statt. Zudem werden Kabel für die Erneuerung des Stellwerkes Hersel gelegt, dort wird zudem eine Weiche ausgetauscht. Außerdem werden zwischen Bonn West und Tannenbusch Komponenten der Bahntechnik erneuert.

Von Samstag, 17. Oktober, bis Sonntag, 1. November, wird die 16 zwischen den Haltestellen Ubierring und Bonn Hauptbahnhof getrennt. In Köln pendeln die Stadtbahnen dann nach regulärem Fahrplan zwischen den Haltestellen Niehl Sebastianstraße im Kölner Norden und Ubierring. In Bonn fahren die Bahnen der Linie 16 lediglich zwischen den Haltestellen Bad Godesberg Stadthalle und Bonn Hauptbahnhof. Der Betrieb der Linie 17 wird in den Herbstferien komplett eingestellt.

Ersatzbusse mit der Nummer 116 verkehren zwischen dem Ubierring und dem Bonner Hauptbahnhof. Sie fahren nach Auskunft der KVB insgesamt 27 Haltestellen an und benötigen für den rund 32 Kilometer langen Weg etwa 75 Minuten. In der Gegenrichtung ist die Fahrtdauer geringfügig kürzer. Normalerweise dauert die Strecke nur 40 Minuten, Fahrgäste müssen also fast mit einer Verdopplung der Zeit rechnen. Statt 27 Haltestellen sind es sonst nur 20. 

Als Alternative für die Fahrt nach Bonn bietet sich für Pendlerinnen und Pendler die KVB-Linie 18 an, die vom Barbarossaplatz über die Luxemburger Straße und Brühl fährt. Alternativ kann man vom Kölner Hauptbahnhof oder Köln-Süd Regionalexpress oder Regionalbahn nehmen. Problematisch wird es für diejenigen, die nach Sürth, Godorf, Wesseling oder Uedorf wollen. Wer nicht das Auto nehmen kann, muss zwangsläufig längere Fahrtzeiten mit dem Bus in Kauf nehmen.

Ersatzbus für KVB-Linie 18 im August

Erst im Sommer war der Betrieb der Linie 18 stark eingeschränkt gewesen: Sie verkehrte nicht zwischen der Haltestelle Klettenbergpark im Kölner Süden und Bonn. Wegen Bauarbeiten fuhren vom 10. August bis zum 1. September keine Bahnen, stattdessen gab es den Ersatzbus 118. Er fuhr die Strecke mit 25 Stopps in ungefähr 90 Minuten.

In Bonn mussten die SWB Anfang Juli 60 ihrer insgesamt 75 Fahrzeuge vorübergehend aus dem Verkehr ziehen. Die KVB schickte daraufhin 20 Stadtbahnen als Nachbarschaftshilfe nach Bonn. Ende August wurden die Bahnen jedoch nach Köln zurückgeholt. Noch immer konnten nicht alle Bahnen der SWB wieder in Betrieb genommen werden. (cme)