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„Ich weiß gar nicht, warum …“Matthäus rätselt nach Klopp-Ansage

Nicht nur wegen seines TV-Jobs hat Lothar Matthäus bei den ersten vier Länderspielen von Jürgen Klopp ganz genau hingeschaut. Bei einer Personalie wurde Matthäus jetzt deutlich.

Der erste Aufgalopp unter Bundestrainer Jürgen Klopp (59) ist mit gemischten Gefühlen zu Ende gegangen. Immerhin ein Sieg, zwei Remis und die erste Niederlage ergaben sich im Laufe der langen Länderspielpause mit vier Spielen in der Nations League.

Weil es mit dem zweiten Kader bei den Auftritten gegen Serbien (2:0) und in Griechenland (0:0) besser aussah als zum Start, entbrannten auf verschiedenen Positionen auch die ersten Personaldebatten. Sky-Experte Lothar Matthäus (65) hat besonders bei einem Namen eine klare Meinung.

Matthäus schränkt trotz Kimmich-Lob ein: „Leistungsprinzip zählt für alle“

Kapitän Joshua Kimmich (31) hätte nach dem Wunsch des Rekordnationalspielers gar nicht erst abreisen dürfen. „Ich hätte ihn bei allen vier Spielen im Kader gelassen, damit die Neulinge auch ihn kennenlernen“, sagte Matthäus vergangene Woche in seiner Sky-Kolumne über Kimmich. Eine Woche später legte er nach.

„Der Bundestrainer hat auch klar gesagt, dass Joshua Kimmich sein Kapitän ist“, schrieb Matthäus am Montag (5. Oktober 2026) über die Worte des Bundestrainers, auch wenn er diese Ansage nicht als Freifahrtsschein interpretierte: „Das Leistungsprinzip zählt für alle.“

Gleichzeitig äußerte Matthäus sein Unverständnis darüber, dass hinter Kimmich in einigen Debatten inzwischen sogar ein Fragezeichen stehe. „Kimmich geht als Kapitän mit seiner Erfahrung – und vor allem mit seiner Leistung voran. Ich weiß gar nicht, warum über Kimmich diskutiert wird“, rätselte der Weltfußballer von 1991.

Gegen die Niederlande beim Klopp-Debüt sei Kimmich für ihn gar der beste deutsche Spieler gewesen. Auch durch diesen frischen Leistungsnachweis unter dem neuen Bundestrainer erübrigt sich für Matthäus die Debatte über die Bedeutung des Kapitäns.

„Kimmich spielt nicht nur quer oder nach hinten, sondern sorgt mit seinen Chipbällen auch vorne für Gefahr. Im Verein und in der Nationalmannschaft. Kimmich ist beim FC Bayern und im DFB-Team nicht wegzudenken“, brach Matthäus auch in seiner abschließenden Einschätzung eine Lanze für den erfahrensten Mann im Kader.