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Gelungene Premiere im Stadion„Kölsche Nacht“ soll weitergehen – Diskussion ums Datum

Die Räuber auf der Bühne bei der „Kölschen Nacht“.

Copyright: Dirk Loerper

Die Räuber eröffneten am Samstag (5. September 2026) die 28. „Kölsche Nacht“ in Hürth und jubelten nach dem Auftritt mit Moderator Robert Greven.

Die 28. „Kölsche Nacht“ fand erstmals im Stadion in Alt-Hürth statt. Das Programm begeisterte die Gäste. Wie es im kommenden Jahr mit dem Kult-Event weitergeht, muss jetzt noch geklärt werden.

Es war ein echter Kraftakt. Nach 27 Jahren musste die „Kölsche Nacht“ ein neues Zuhause finden. 1998 hatten die Funken Rot-Weiß Hürth-Gleuel erstmals das beliebte Festival auf der Seebühne des Strandbads am Otto-Maigler-See in Gleuel ausgerichtet.

Nachdem es jedoch zum Bruch zwischen dem langjährigen Mitorganisator Harald Müller und den Funken gekommen war, begann der Festival-Zoff. Strandbad-Betreiber Christoph Hausmann führte das Konzept am See zusammen mit Müller fort und taufte dies „Jeck am See“.

Festival-Kampf zwischen der „Kölschen Nacht“ und „Jeck am See“

5000 Menschen feierten am Samstag (5. September 2026) ausgelassen mit Bands wie Paveier, Klüngelköpp, Höhner, Stadtrand, Miljö, Räuber und Rabaue. Zum Finale gab es noch ein Höhenfeuerwerk.

Zeitgleich ging die „Kölsche Nacht“ erstmals im Stadion in Alt-Hürth über die Bühne. Die Auflagen der Stadt wurden von den Verantwortlichen perfekt umgesetzt. Die Organisation lief hervorragend.

Vor 3000 Jecken starteten die Räuber das Programm. Die Band, die zuletzt zweimal in Folge den Närrischen Oscar abgeräumt hat, präsentierte nicht nur die großen Hits. Mit „Mer fange grad eetz aan“ und der wunderschönen Ballade „Künnigin vum Rhing“ gab es auch zwei brandneue Titel zu hören.

Die Höhner auf der Bühne bei der „Kölschen Nacht“.

Copyright: Dirk Loerper

Die Höhner punkteten nicht nur mit ihrem neuen Sessionstitel „Dä Prinz“. Frontmann Patrick Lück gab auch ein klares Statement der Musiker ab.

Nach den Grüngürtelrosen übernahmen die Höhner. Und da hatte Frontmann Patrick Lück vor „Viva Colonia“ eine wichtige Botschaft mit deutlichem Verweis auf die jüngste Debatte rund um die Alphaville-Ausladung beim Glücksgefühle-Festival.

„Wir Kölsche und damit auch wir Höhner stehen seit 54 Jahren für Toleranz, Vielfalt und friedliches Miteinander in einer freiheitlichen Demokratie ein. Wir meinen, dass man das immer und überall sagen darf, genauer gesagt muss. Gerade jetzt auf jeder Bühne dieser Welt“, sagte der Sänger unter dem Jubel der Menge.

Cat Ballou auf der Bühne bei der „Kölschen Nacht“.

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Der Auftritt von Cat Ballou wurde von den 3000 Gästen im Stadion in Alt-Hürth besonders laut bejubelt.

Der Auftritt von Cat Ballou wurde vom Publikum frenetisch gefeiert. Eldorado und die Bläck Fööss sorgten ebenfalls für Begeisterung. Zum großen Finale kam Guildo Horn mit seiner Band, den Orthopädischen Strümpfen, auf die Bühne. „Auch wenn wir keine klassische kölsche Band im ursprünglichen Sinne sind, singen wir doch immerhin von der Liebe“, sagte der „Meister“ und präsentierte etliche Schlagerhits in seiner ihm typischen Form.

Guildo Horn beim Auftritt auf der Bühne.

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Guildo Horn war der Stargast bei der 28. Kölschen Nacht in Hürth. Der Schlagerstar setzte mit seinem Auftritt am Samstag (5. September 2026) den Schlusspunkt unter das Programm.

Nach „Guildo hat euch lieb“ beendete Moderator Robert Greven die Feuertaufe des Festivals an neuer Stelle nach knapp neun Stunden. Vereinsvorsitzender Frank Tesch wird sich in den nächsten Tagen mit den Verantwortlichen der Stadt Hürth zur Manöverkritik treffen. „Aus unserer Sicht hat alles gepasst. Die Menschen haben sich richtig gefreut, dass das Stadion wieder belebt wurde“, sagte er zufrieden.

Doch dann muss die Frage geklärt werden, wie es 2027 weitergehen soll. „Jeck am See“ plant am 4. September die nächste Ausgabe. Bei den Funken gibt es noch Diskussionsbedarf, ob man wieder am selben Tag in den Konkurrenzkampf tritt oder die 29. „Kölsche Nacht“ früher steigt.

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