Vernichtendes FeuerSürther Bootshaus: Polizei äußert sich zur Brandursache

Das Dach des Sürther Bootshauses steht in Flammen.

Copyright: Leserfoto Volker Grothuesmann

Das Sürther Bootshaus brannte am Dienstag (4. August 2026) lichterloh. 

Vor sieben Tagen wurde das Sürther Bootshaus ein Opfer der Flammen. Alles wurde zerstört. Jetzt gibt es Informationen zur Brandursache. 

Die Zerstörung des Sürther Bootshaus hat viele Kölnerinnen und Kölner, die dort gerne zu Gast waren, ins Herz getroffen. Am 4. August zerstörten die Flammen Möbel, Materialien, Erinnerungen. 

Doch wie war das verheerende Feuer ausgebrochen? Jetzt äußert sich die Polizei. „Die Ermittler gehen aktuell von einem technischen Defekt als Brandursache aus“, erklärt Sprecher Benno Groß am Dienstag (11. August) auf EXPRESS.de-Nachfrage. 

Sürther Bootshaus

Weitere Informationen gibt es von der Polizei noch nicht. Nach Ausbruch des Feuers am Dienstagnachmittag (4. August) hatten sich die Flammen rasant auf die gesamte Dachkonstruktion des Bootshauses durchgefressen, loderten meterhoch. Das beliebte Restaurantschiff im Kölner Süden brannte komplett aus.

Rund 100 Feuerwehrleute waren im Einsatz und hatten den Brand relativ schnell unter Kontrolle. Wegen des extremen Rhein-Niedrigwassers lag das Schiff seit Tagen teilweise auf Grund und stand leicht schräg. Verletzt wurde durch das Feuer zum Glück niemand. 

Doch wie schlimm die Verstörung ist, zeigen Bilder, die vor wenigen Tagen auf der Instagramseite des Sürther Bootshauses veröffentlich wurden. „Vieles, was über Jahre mit viel Herzblut aufgebaut wurde, ist nicht mehr zu retten“, schreibt das Bootshaus-Team dazu. Zu einem Foto aus dem früheren Gastraum heißt es: Achtung, Gänsehautalarm"

Pächter Jörg Blöck erfährt seit der Katastrophe eine riesige Welle der Anteilnahme und Hilfsbereitschaft. Sowohl von Gästen, als auch von Anwohnern und Bürgern. WhatsApps, E-Mails, Anrufe. Die Betroffenheit ist sehr groß, auch bundesweit, sagte er. Zahlreiche Menschen hätten Unterstützung zugesagt, das habe ihn sehr berührt. 

Bei einer Spendenaktion, die auf der Plattform „gofundme“ ins Leben gerufen wurde, wurden bereits mehr als 26.000 Euro gesammelt. Jörg Blöck blickt jetzt kämpferisch nach vorne und kündigte bereits an: „Wir werden das Bootshaus definitiv wieder aufbauen und wieder eröffnen.“

In Köln können auch einzelne Häuslebauer vom Bauturbo profitieren (Symbolbild).
Turbo für den Wohnungsbau
Kölner Regelung schafft Platz für hunderte neue Wohnungen