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Bonn macht’s vorKostenlos ins Freibad: Gibt’s das auch in Köln?

Blick in das Stadionfreibad in Köln. Freier Eintritt für unter 18-Jährige ist in Köln aktuell kein Thema.

Copyright: Martina Goyert

Blick in das Stadionfreibad in Köln. Freier Eintritt für unter 18-Jährige ist in Köln aktuell kein Thema.

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Bonn macht’s vor – kostenloses Schwimmen für alle unter 18. Bei den KölnBädern gibt’s dafür eine klare Absage.

Freier Eintritt ins Freibad, für jedes Kind und jeden Jugendlichen: Was für Bonner Familien ab dieser Woche Realität ist, bleibt für Kölner Eltern ein frommer Wunsch.

In Bonn dürfen alle unter 18-Jährigen in den Sommerferien kostenlos in die städtischen Freibäder – und das ganz ohne Wenn und Aber.

Bonner Freibäder für unter 18-Jährige umsonst

Der Bonner Rat beschloss diese Regelung am 13. Juli. Vom 20. Juli bis zum 1. September kommen alle in Bonn wohnenden Minderjährigen umsonst ins Römerbad, ins Ennertbad und in die Freibäder Rüngsdorf und Friesdorf. Wer profitieren will, muss an der Kasse nur seinen Wohnort nachweisen – ein Schüler- oder Personalausweis reicht.

Das Beste: Es soll keine einmalige Sache bleiben. Die Stadt will das Gratis-Schwimmen künftig jeden Sommer wiederholen – sofern das Geld reicht.

Und in Köln? Fehlanzeige. Auf Nachfrage stellt eine Sprecherin der KölnBäder klar: „Freier Eintritt für Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren in den Sommerferien ist bei den KölnBädern nicht geplant.“

Eine genauere Begründung gab es dafür nicht. Die Stadt Köln äußerte sich auf Nachfrage nicht zu einer möglichen Finanzierung. Die KölnBäder GmbH ist eine 100-prozentige Tochtergesellschaft der Stadtwerke Köln GmbH. Der Konzern betreibt stadtweit 13 Bäderstandorte, Saunalandschaften und die Eisarena.

Besonders bitter für Kölner Eltern: Bonn spendiert das kostenlose Planschen, obwohl die Stadt tief in den roten Zahlen steckt. Erst kürzlich musste das Team um Oberbürgermeister Guido Déus drastische Sparmaßnahmen beschließen und mehrere millionenschwere Großprojekte stoppen. Trotz Schuldenberg findet Bonn also Geld fürs Freibad.

Der Hintergedanke der Bonner: Kinder sollen unabhängig vom Geldbeutel der Eltern schwimmen lernen und sich in Wohnortnähe bewegen können. Schwimmen zu können, heißt am Ende auch: mehr Sicherheit. In Köln ist dafür jeder selbst verantwortlich. 

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