Zehn Jahre „Kölle singt“. Das sind zehn Jahre voller Gänsehaut-Momente in der Lanxess-Arena. Zum Jubiläum blickt EXPRESS.de auf die Geschichte des beliebten Mitsing-Formats zurück.
10 Jahre „Kölle singt“Ein Arena-Rekord ist bis heute noch gültig

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Was für eine Kulisse. Am 30. September 2018 stellte „Kölle singt“ einen Besucherrekord auf. Über 20.000 Gäste waren bei der Rekord-Show dabei.
Es ist die Veranstaltung mit der Gänsehaut- und Mitsing-Garantie. Keine Stadt darf sich mit derart vielen Hymnen und liebevollen Songs schmücken. „Kölle singt“ feiert diesen Schatz an wunderbaren Liedern seit zehn Jahren.
Am 27. September 2026 findet die Jubiläumsausgabe ab 18 Uhr in der Lanxess-Arena statt. Zehn Jahre „Kölle singt“, das sind auch viele Geschichten rund um dieses emotionale Erlebnis. EXPRESS.de blickt in einer Serie darauf zurück.
„Kölle singt“: Jubiläumsausgabe am 27. September 2026
Dass „Kölle singt“ zunächst als einmaliges Event geplant war, zeigt sich schon in der Tatsache, dass nicht gleich am Abend der Premiere der Vorverkauf für das kommende Jahr gestartet wurde. „Aber nach der Resonanz hat niemand mehr an dem Event gezweifelt“, sagt Initiator Stephan Brandt.
Hier Karten für Kölle singt 2026 sichern: Kölle singt am 27.9.2026 in der Lanxess-Arena.
2017 wurde der Oberrang der Lanxess-Arena erstmals in den Verkauf gegeben – über 12.000 Menschen feierten die kölsche Musik. Die Euphorie wurde immer größer und im Jahr darauf schaffte das Mitsing-Spektakel beeindruckende Werte.
Nachdem der Vorverkauf für die 2018er-Ausgabe eröffnet worden war, waren innerhalb von drei Tagen 12.000 Karten weg. „Mit diesem Wert haben wir Madonna geschlagen“, sagt Mit-Veranstalter Lukas Wachten immer noch voller Stolz.

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Mitsing-König Björn Heuser zieht zu Beginn seiner Rekord-Show in die Lanxess-Arena ein.
Noch beeindruckender war die endgültige Besucherzahl. 20.216 Menschen feierten bei der dritten „Kölle singt“-Show mit. Bis heute ist dies eine Rekordzahl, die bei keinem Event in der Mega-Schüssel getoppt werden konnte. Erst jüngst wurde mit 20.122 Zuschauern beim Handball-Final4 ein neuer Rekord für Sport-Events aufgestellt.
Dass das Format auch in dieser Größenordnung alle elektrisiert, hätte sich Björn Heuser nicht ausmalen können. „Selbst in der vollen Halle erkenne ich noch die Gesichter in den oberen Reihen. Ich bin immer völlig überwältigt, wenn ich nach der Show aus der Arena komme. Diese zweieinhalb Stunden verbreiten einfach ein ganz wunderbares Gefühl. Alle wollen dort eine gute Zeit haben.“

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Erry Stoklosa (r.) von den Bläck Fööss war einer der musikalischen Gäste bei der Rekord-Show von „Kölle singt“.
Anfangs hatte der Musiker nicht wirklich an den Erfolg geglaubt. „Dass Lukas und Stephan mich überredet haben, hat mein Leben verändert. Das ist ein Riesenprivileg, das ich sehr wertschätze.“ Als Star wie die Künstler, die normalerweise in der Lanxess-Arena auftreten, sieht er sich nicht. „Das Publikum steht im Rampenlicht. Die Menschen gehen nicht zu Björn Heuser, sie gehen singen.“

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Die Klüngelköpp Frank Reudenbach, Jochen Damm und Robert Kowalak (v.l.) gehörten immer zu den „Kölle singt“-Shows. Wolfgang Bosbach (r.) fungierte zum Start als Schirmherr.
Dieses „Wir-Gefühl“ sei gerade in den aktuellen Zeiten sehr motivierend. „Das Verbindende ist wertvoll“, sagt Heuser. „Deshalb gebe ich dem Publikum auch viel Platz, damit es das gemeinsame Singen und Feiern ausleben kann.“
Lukas Wachten, der auch immer die Moderation übernimmt, sieht darin die Erfolgsformel. „Wir setzen mit der Veranstaltung ein Denkmal für die kölschen Lieder und die kölsche Sprache. Bis heute werden nur Lieder gesungen, die auf Kölsch verfasst wurden.“
