Wie angekündigt sind heftige Gewitter über Köln niedergegangen.
Unwetter über KölnFeuerwehr im Einsatz – Bahn mit Problemen
Aktualisiert:
Die Warnung des Deutschen Wetterdienstes vor heftigen Gewittern startete um 18.45 Uhr – und pünktlich zur Vorhersage verdunkelte sich der Himmel über Köln.
Blitze zuckten, Donner grollte – und dann öffnete der Himmel seine Schleusen. Rund eine Dreiviertelstunde lang dauerte das erste heftige Gewitter am Freitagabend (19. Juni). Am späten Abend zog dann eine zweite Gewitterzelle über Köln, die ab 22.40 Uhr erneut Gewitter und Starkregen mitbrachte.
Kölner Feuerwehr im Einsatz: Umgestürzte Bäume und Überflutungen
Innerhalb kürzester Zeit kamen regelrechte Sturzbäche runter, wie auch EXPRESS.de-Leserreporterin Alexandra Pordzik aus Rondorf in einem Videoclip festhielt.
Bei Polizei und Feuerwehr gingen im Minutentakt Meldungen über umgestürzte Bäume und Überschwemmungen ein. Wie ein Polizeisprecher am Freitagabend gegenüber EXPRESS.de bestätigte, gab es flächendeckende Einsätze im gesamten Stadtgebiet. „Zum Glück liegen bislang keine Meldungen über Verletzte vor“, so der Sprecher weiter.

Copyright: EXPRESS.de-Leserreporterin Alexandra Pordzik
Dicke Hagelkörner gingen am Freitagabend über Köln nieder, hier aufgenommen in Rondorf.
Vereinzelt flogen Stühle auf die Straße, in Mauenheim in Weidenpesch knickten Bäume um. Auch auf dem Deutzer Ring wurde ein Baum entwurzelt, stürzte auf die Straße und krachte auf ein Auto. Auch hier war die Feuerwehr vor Ort.

Copyright: Daniel Evers
Eine Sturmböe entwurzelte einen Baum auf dem Deutzer Ring.
Die Folgen des Unwetters verlagerten sich schnell auch auf die Schiene: Zahlreiche Verbindungen in und um Köln waren eingeschränkt oder vorübergehend sogar überhaupt nicht befahrbar, die Probleme sollten laut Bahn teils bis mindestens 23 Uhr andauern.
Zwischen Köln Hbf und Köln-Ehrenfeld war etwa die Strecke wegen Gegenständen in der Oberleitung beeinträchtigt. In der Folge kam es zu Verspätungen und Teilausfällen.
Auf Zuginfo.nrw waren mehrere S- und Regionalbahnen aufgeführt, die vorübergehend nicht nach Plan fahren konnten. Zwischen Ehrenfeld und Mönchengladbach wurde ein Schienenersatzverkehr mit Bussen eingerichtet.
Die Aufräumarbeiten im gesamten Stadtgebiet sollten sich noch bis in die Nachtstunden hinziehen.
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