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„Kölner Treff“Karnevals-Experte Guido Cantz überrascht mit Mett-Beichte

Guido Cantz war Gast im „Kölner Treff“.

Copyright: Henning Kaiser/dpa

Guido Cantz war Gast im „Kölner Treff“.

Aktualisiert

Beim „Kölner Treff“ ging es am Freitagabend unter anderem um Karneval – TV-Moderator, Entertainer und Karnevals-Experte Guido Cantz war zu Gast.

Karnevalistisch ging es am Freitagabend (13. März) beim „Kölner Treff“ zu. Zu Gast in der WDR-Talkshow war unter anderem TV-Moderator, Entertainer und Karnevals-Experte Guido Cantz (54).

Gleich zu Beginn wurde erstmal mit einem Kölsch angestoßen. Dann wollte Moderator Micky Beisenherz (48) von Cantz wissen, ob Karneval ein Hochleistungssport ist.

Guido Cantz beim „Kölner Treff“ im WDR

„Wenn du, so wie ich, achtmal am Tag eine halbe Stunde auf der Bühne stehst, vor unterschiedlichem Publikum, ist das schon anstrengend“, erklärt Cantz. Ein strammes Programm. „Früher habe ich das 13 Mal am Tag gemacht.“

Nach der Session ist dann erstmal Relaxen angesagt. Cantz macht das gerne in der Eistonne, und der Comedian gesteht: „Ich war heute Morgen in der Eistonne – ich habe das während der Session immer montags und freitags gemacht.“

„Das mache ich schon seit sieben Jahren. Und heute Morgen war ich auch wieder bei minus 160 Grad für drei Minuten. Ob das hilft, weiß ich nicht.“ Er mache das bei einem Heilpraktiker mit flüssigem Stickstoff.

Und warum das Leiden? „Das ist für die Gelenke gut. Ich habe Arthrose in beiden Knien“, so Cantz.

Gefährlicher Kölner Rosenmontagszug

Cantz macht Karneval seit inzwischen 35 Jahren – auch als Moderator des Rosenmontagszugs. Wie gefährlich das ist, erfuhr zuletzt seine WDR-Kollegin Sabine Heinrich (49). Sie wurde in der Übertragungskabine am Zugweg von einer Kamelle am Kopf getroffen. Sie hatte noch Glück – es war keine Platzwunde. „Das kommt davon, weil sie immer das Fenster aufmacht, was natürlich ein Anfängerfehler ist“, warnt der 54-Jährige.

Beisenherz wollte dann wissen, wie sich der Karneval in den vergangenen Jahren verändert hat. „Es ist auf jeden Fall schwieriger geworden, die Leute zum Zuhören zu bekommen“, weiß Cantz. Unter anderem sei die Ablenkung durch Mobiltelefone größer geworden. „Aber es macht mir weiterhin einen Riesenspaß. Das Publikum will halt weiterhin auch Sprecher hören und nicht nur Musik.“

Cantz beschrieb die Säle und den typischen Geruch bei den Auftritten. Nach „Mettbrötchen und Zwiebeln“ – so riecht es fast überall. Cantz gestand: „Ich kann das leider nicht mehr essen ...“

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