Die gute Leistung wurde leider erneut nicht belohnt. Wie schon im DFB-Pokal hat der 1. FC Köln jetzt auch in der Liga gut gegen den FC Bayern gegengehalten. Wieder gab es am Ende aber eine Niederlage. Die Stimmen zum Spiel.
„Stolz“, aber keine PunkteFC nach Bayern-Pleite bedient: „Hört sich immer doof an“
Autoren
Schade, FC! Zum Hinrunden-Abschluss gab es für den 1. FC Köln am 17. Spieltag eine 1:3-Niederlage gegen den FC Bayern München!
Trotz einer guten Leistung musste das Team von Lukas Kwasniok wie schon bei der 1:4-Niederlage im Pokal im Oktober die Pleite wegstecken.
Linton Maina: „Gegen Mainz gibt es keine Ausreden“
Linton Maina brachte den FC in Halbzeit eins in Führung (41. Minute), vor der Pause glich Serge Gnabry aber noch aus (45.+5). In Halbzeit zwei kamen die Kölner nicht mehr so oft gefährlich vor den Münchner Kasten, stattdessen gingen die Gäste durch Min-jae Kim in Führung (71.). Der eingewechselte Lennart Karl machte kurz vor Schluss mit dem 3:1 den Deckel drauf (84.). Hier gibt es die Stimmen zum Spiel:
FC-Profi Jakub Kaminski (23): „Am Ende tut es weh, weil wir in der ersten Halbzeit wirklich gut gespielt haben. Das Tor von Bayern ist Glück. Aber wir haben alles gemacht, sind gelaufen, haben gekämpft. Am Ende ist es auch die Qualität von Bayern.“
Köln-Keeper Marvin Schwäbe (30): „Wir haben das Spiel lange offen gehalten. Wir gehen mit einem 1:1 in die Halbzeit, was in dem Moment, glaube ich, schon auch gut war. Die hatten auch ihre ein, zwei Chancen. Wir müssen die ein oder zwei Umschaltsituationen, die wir hatten, vielleicht ein bisschen besser, klarer durchspielen. Dann kriegen wir noch ein, zwei Chancen mehr. Insgesamt, glaube ich, haben wir uns einen guten Fight gegeben. Das zweite Tor hätte vielleicht einfach ein bisschen später fallen sollen.“
FC-Trainer Lukas Kwasniok (44): „Ich bin stolz! Ich weiß, dass sich das immer doof anhört für die Menschen draußen, aber ich glaube, am Ende musst du Leistung bewerten. Wir haben natürlich gegen Spitzenmannschaften sehr häufig gute Leistungen gebracht, aber relativ wenig Zählbares ist bei rumgekommen. Wir haben gegen den VfB Stuttgart hier zu Hause, gegen Frankfurt, in Dortmund, auch in Leipzig und jetzt daheim gegen die Bayern, immer am Optimum gespielt, am Maximum, aber man merkt, dass ein bisschen was fehlt, aber eben keine Aufopferungsbereitschaft, keine Laufbereitschaft, die fehlt, kein Herz, und ich glaube, das ist das, was wir einbringen können. Am Ende müssen wir halt gucken, dass wir die Punkte gegen andere holen.“
Köln-Torschütze Linton Maina (26): „Vor vier Tagen hat eine andere Mannschaft deutlich höher verloren (Wolfsburg mit 1:8 in München, Anm. d. Red.). Deswegen glaube ich, dass wir auf unsere Leistung auf jeden Fall aufbauen können. Ich fand jetzt auch, dass die letzten Auftritte und die letzten Spiele von uns, auch wenn die Ergebnisse nicht gestimmt haben, trotzdem immer kämpferisch von uns waren. Und das erwartet uns auf jeden Fall am Samstag auch wieder. Wir haben Heimspiel, wir haben einen kleinen Vorteil, wir spielen zu Hause. Da gibt es keine Ausreden, wir müssen Vollgas geben. Das sind ganz, ganz wichtige Punkte, die, hoffe ich, hier bleiben.“
Bayerns 1:0-Torschütze Serge Gnabry (30): „Ein ganz wichtiger Sieg heute bei einem schwierigen Gegner. Wir waren nicht überrascht, haben ja im Pokal schon hier gespielt. Ich glaube, das Spiel war sehr, sehr ähnlich. Die Kölner haben versucht, viel Rotation reinzubringen, uns ein bisschen aus den Positionen zu bringen, gehen in Führung. Dann natürlich der Support hier von den Fans. Wir wussten, wenn wir geduldig bleiben, unser Spiel spielen, gehen die Räume irgendwann auf. Und ja, dann haben wir verdient gewonnen.“

