Rad-Star Pogacar siegt und zofft sich mit deutschem Profi
Pogacar siegt schon wiederRad-Star düpiert die Sprinter bei der Tour de Romandie

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Anwärter auf die vorderen Plätze: Tadej Pogacar und Florian Lipowitz
Egal ob am Anstieg oder im Zielsprint: Straßenrad-Weltmeister Tadej Pogacar hat die Tour de Romandie voll im Griff. Der Superstar aus Slowenien sicherte sich den Erfolg auf der zweiten Etappe im Massensprint und verbuchte so schon seinen zweiten Triumph am dritten Renntag. Lediglich beim Prolog zum Start hatte sich Pogacar mit Rang sechs zufriedengeben müssen.
Auf der 173,1 Kilometer langen Strecke von Rue nach Vucherens triumphierte Pogacar vor dem Franzosen Dorian Godon, der normalerweise zu den besten Sprintern zählt. „Die anderen waren zu früh im Wind, das war ein Vorteil für mich. Ich hatte alles unter Kontrolle und konnte einen guten Sprint hinlegen“, erklärte Pogacar. Erst am Sonntag hatte er den anspruchsvollen Klassiker Lüttich-Bastogne-Lüttich für sich entschieden.
Zoff auf dem Rad: Deutscher Profi kriegt Ansage von Pogacar
Der deutsche Fahrer Florian Lipowitz versuchte kurz vor dem Ende des Rennens einen Ausreißversuch, konnte sich jedoch nicht entscheidend von den anderen lösen. Mit seiner Taktik vom Vortag hatte sich Lipowitz ohnehin schon unbeliebt gemacht.
Was war passiert? In einer Fluchtgruppe mit vier Fahrern, darunter auch Pogacar, lehnte er es ab, an der Spitze zu fahren. Dafür gab es eine klare Zurechtweisung vom Tour-Champion. Im Gesamtklassement liegt Lipowitz weiterhin auf dem zweiten Platz, mit einem Abstand von 17 Sekunden zu Pogacar.
Und es wird nicht leichter: Nächster Hammer am Freitag
Am Freitag geht es direkt hart weiter. Die dritte Etappe führt die Profis über 176,6 Kilometer rund um Orbe und hat es in sich. Besonders der Col du Mollendruz, ein Anstieg der zweiten Kategorie, könnte etwa 30 Kilometer vor dem Zielstrich für eine wichtige Weichenstellung im Rennen sorgen. (dpa/red)
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