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Nach klarer FührungZverev-Drama! Deutscher verliert Nerven-Schlacht gegen Intimfeind

Alexander Zverev liegt am Boden.

Ein Bild mit Symbol-Charakter: Alexander Zverev liegt im Match gegen Daniil Medwedew am 26. Januar 2024 am Boden.

Der Traum vom ersten Grand-Slam-Titel ist ausgeträumt! Alexander Zverev hat das Finale der Australian Open verpasst.

Alexander Zverev (26) hat nach einer kräftezehrenden Nervenschlacht das Finale der Australian Open verpasst. Der Hamburger verlor am Freitag (26. Januar 2024) trotz klarer Führung gegen seinen Intimfeind Daniil Medwedew (27) aus Russland.

Nach 4:18 Stunden verwandelte Medwedew seinen ersten Matchball zum 5:7, 3:6, 7:6. 7:6, 6:3. Im Endspiel trifft Medwedew am Sonntag auf den Italiener Jannik Sinner (22), die sich zuvor überraschend klar gegen Melbourne-Dominator Novak Djokovic (36) durchgesetzt hatte.

Zverev büßt wie einst in New York 2:0-Satzführung ein

Zwischen Zverev und Medwedew entwickelte sich schon früh ein echter Abnutzungskampf. Beide Profis setzten vermehrt auf lange Ballwechsel statt kurzer Punktgewinne. Nach 2:0-Satzführung versagten bei Zverev zunächst die Nerven, am Ende verließen ihn offenbar auch die Kräfte. 

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Gegen den Weltranglistendritten Medwedew hat Zverev nun sechs der letzten sieben Duelle verloren. Zverev wollte der verheerenden Bilanz vor dem Match keine große Bedeutung beimessen.

„Er war letztes Jahr in Bestform, ich kam zurück aus einer Verletzung, mein Selbstvertrauen war nicht da“, sagte Zverev. „Und dann lässt man sich durch vieles rausbringen. Das hat er letztes Jahr gut genutzt. Ich hoffe, dass ich in diesem Jahr ein anderer Spieler bin.“ 

Doch am Ende durfte wieder Medwedew jubeln. „Am Anfang war ich ein bisschen verloren, aber im dritten Satz hab ich mir gesagt, ich will wenigstens stolz auf mich sein. Und ich habe gewonnen und bin jetzt sehr stolz“, sagte der Russe, der seit vielen Jahren in Frankreich lebt: „Die zwei Tiebreaks waren unglaublich. Da habe ich auch ein bisschen Glück gehabt.“

Zverev hatte zum zweiten Mal nach 2020 bei den US Open in ein Grand-Slam-Endspiel einziehen wollen, damals unterlag er dem Österreicher Dominic Thiem in fünf Sätzen – ebenfalls nach 2:0-Satzführung. (mit Agentur)