Alexander Zverev hat sich bei den US Open bislang schwer getan. Doch anders als viele Konkurrenten ist er noch dabei.
Tor zum Finale weit offenZverev-Rivalen fallen wie die Fliegen
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Der Weg von Alexander Zverev ins angepeilte dritte Grand-Slam-Finale in Folge wird immer leichter – zumindest auf dem Papier. An einem denkwürdigen Drittrunden-Tag in New York verabschiedeten sich auch US-Hoffnungsträger Taylor Fritz und French-Open-Finalist Flavio Cobolli aus den US Open.
In der Hälfte des Turnierbaums, in dem sich auch Zverev befindet, ist damit schon vor dem Achtelfinale kein weiterer Top-Ten-Spieler mehr vertreten. Zuvor hatte es bereits Félix Auger-Aliassime und Alex de Minaur erwischt. Zverev spielt in der deutschen Nacht auf Sonntag gegen Alejandro Tabilo aus Chile.
Zverev-Angstgegner bricht ein
Fritz, in den vergangenen Jahren häufig ein Angstgegner für Zverev, führte gegen den Argentinier Francisco Cerúndolo bereits mit 2:0 in den Sätzen, ehe er einen Einbruch erlebte. Nach 3:40 Stunden verwandelte Cerúndolo seinen Matchball zum 6:3, 6:4, 3:6, 4:6, 4:6 aus Fritz’ Sicht. Für den US-Amerikaner, der 2024 im Finale gestanden hatte, ist es das früheste Aus in New York seit 2022.
Dabei hatte nichts auf den überraschenden K.o. gegen den Weltranglisten-25., der zuvor Jan-Lennard Struff in fünf Sätzen bezwungen hatte, hingedeutet. Seine ersten beiden Matches gewann Fritz glatt, auch gegen Cerúndolo war er zu Beginn klar überlegen.
Cobolli erging es im Louis Armstrong Stadium parallel nicht besser. Der Italiener, der das ganze Turnier über hart zu kämpfen gehabt hatte, verlor gegen den an Position 28 gesetzten Belgier Alexander Blockx (21) mit 7:6 (7:4), 3:6, 0:6, 3:6. Am Ende wirkte Cobolli zu ausgelaugt, um noch einmal zurückzuschlagen. Blockx fordert nun im Achtelfinale Cerúndolo. (sid)
