Nach Paris-Sieg: Zverev will in Halle alte Rechnung begleichen.
Zverevs witzige BeichteNach Paris-Sieg: Darum antwortet er auf 20 Nachrichten nicht

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Zverev gewann in Paris den ersten Grand-Slam-Titel seiner Karriere. (Archivbild)
Was für eine Woche für Alexander Zverev (29)! Nach seinem historischen Sieg bei den French Open in Paris wird die deutsche Tennis-Hoffnung jetzt auch im westfälischen Halle gefeiert. Doch während der Applaus noch nachhallt, hat der Star schon das nächste große Ziel vor Augen – und eine alte Rechnung offen.
Eine Woche nach seinem allerersten Grand-Slam-Erfolg und einer wilden Party-Nacht in Paris wurde Zverev auf dem Centre Court der Terra Wortmann Open für seinen Triumph gewürdigt. Und das, obwohl gar kein Match anstand. „Es ist wunderschön zu sehen, dass so viele Menschen auf den Center Court gekommen sind, obwohl es kein Tennismatch gab, sondern einfach nur diese Ehrung“, sagte der sichtlich gerührte Hamburger.
Die Tage nach dem Sieg waren heftig. „Es war eine intensive, aber auch eine wunderschöne Woche, weil man so etwas nur erlebt, wenn man die großen Turniere gewinnt“, resümiert der Tennisprofi. Unglaubliche 1.500 Nachrichten mit Glückwünschen musste er beantworten. Mit einem Augenzwinkern fügte er hinzu: „Ich glaube, vielleicht habe ich noch 20 Nachrichten oder so offen, auf die ich nicht antworten möchte.“
In Halle wartet Zverev noch auf den ersten Titel
Jetzt gilt der Fokus aber wieder dem Sport. Bei seinem zehnten Auftritt in Halle will Zverev endlich auch hier den Pokal holen. Doch das wird alles andere als einfach. Das Feld ist bärenstark besetzt, gleich sechs Top-Ten-Spieler sind am Start.
Unter anderem warten Vorjahreschampion Alexander Bublik, der ehemalige US-Open-Gewinner Daniil Medvedev und der Weltranglistenvierte Felix Auger-Aliassime. Besonders pikant: Auch sein Finalgegner aus Paris, Flavio Coboli, ist in Halle mit dabei.
Zweimal stand er schon im Finale
Ein Sieg in Halle fehlt Zverev noch in seiner Sammlung. Zweimal war er schon ganz nah dran, verlor aber beide Endspiele. Im Jahr 2016 unterlag der damals 19-Jährige seinem deutschen Kollegen Florian Mayer, nur ein Jahr darauf war gegen Rasen-König und Halle-Rekordsieger Roger Federer Endstation.
Das Turnier dient als wichtige Vorbereitung für den nächsten Grand Slam in Wimbledon (29. Juni bis 12. Juli). Auch dort hat Zverev noch etwas gutzumachen: Bisher kam er in London nie über das Achtelfinale hinaus. Im vergangenen Jahr war sogar schon in der ersten Runde gegen den Franzosen Arthur Rinderknech Schluss. (dpa/red)
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