Gewaltvorwürfe seiner Ex-Freundin Olympiasieger Zverev erreicht Erfolg vor Gericht

Alexander Zverev feiert mit seiner Goldmedaille bei den Olympischen Spielen in Tokio

Alexander Zverev gewann am 1. August 2021 die Goldmedaille bei den Olympischen Spielen in Tokio.

Alexander Zverev gelang nach den Gewaltvorwürfen seiner Ex-Freundin Olga Sharypowa ein Erfolg vor Gericht. Anfang August gewann er noch bei den Olympischen Spielen in Tokio die Goldmedaille.

Hamburg. Tennis-Olympiasieger Alexander Zverev (24) hat die neuen schwerwiegenden Vorwürfe seiner Ex-Freundin Olga Scharypowa (24) zurückgewiesen.

„Die erhobenen Anschuldigungen sind verleumderisch und unwahr. Ich bestreite kategorisch, Olga missbraucht zu haben“, teilte der 24 Jahre alte Hamburger via Twitter mit.

Alexander Zverev gab Statement auf Twitter ab

Seine Anwälte hätten bereits eine einstweilige Verfügung „gegen die Quelle und den Autor“ erwirkt, das zuständige Gericht sei seiner Argumentation gefolgt, erklärte Zverev weiter. Über dieses Statement in den Sozialen Medien hinaus wolle er sich zu der Angelegenheit nicht weiter äußern, schloss der Weltranglistenvierte.

Bereits im vergangenen Herbst hatte Scharypowa gegen Zverev medial Anschuldigungen über physische und psychische Gewalt während der 13-monatigen Beziehung erhoben. In dieser Woche folgten in einem neuen Medienbericht Vorwürfe über weitere Vorkommnisse häuslicher Gewalt im Jahr 2019.

Die deutsche Nummer eins treffen die Vorwürfe direkt vor dem Start der US Open. Beim am Montag beginnenden letzten Grand-Slam-Turnier des Jahres schlägt Zverev als größter Titelfavorit nach dem Weltranglistenersten Novak Djokovic (34, Serbien) auf. Im Vorjahr hatte Zverev in New York seinen ersten Major-Titel im Finale gegen den Österreicher Dominic Thiem (27) nur hauchdünn verpasst. (sid)

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