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„Völlig neben der Spur“ARD-Experte Sven Hannawald in Sorge

Felix Hannawald bei einem Einsatz als TV-Experte in der ARD.

Copyright: IMAGO/Sportfoto Rudel

Sven Hannawald blickt derzeit sorgenvoll auf die Situation von Skispringer Felix Hoffmann.

Nach einem vielversprechenden Start in die Saison ist Skispringer Felix Hoffmann abgestürzt. ARD-Experte Sven Hannawald sorgt sich um den hochtalentierten Springer.

Felix Hoffmann (28) durchlebt eine schwere Zeit, nachdem er zum Saisonstart noch für Furore gesorgt hatte.

Seine Leistungskurve weist einen klaren Abwärtstrend auf, nachdem er im Skisprung-Winter 2025/26 schon vier Podiumsplätze erreicht hat und im Gesamtweltcup noch in den Top 10 geführt wird. Auch ARD-Experte Sven Hannawald ist alarmiert.

Hannawald sieht einen Teufelskreis bei Hoffmann

Die letzten Resultate von Hoffmann waren ernüchternd: Am Kulm sprang nur Platz 32 heraus, und bei den Olympischen Spielen in Mailand und Cortina d’Ampezzo verfehlte er mit den Rängen 13 und 25 ebenfalls die gesteckten Ziele deutlich. So war für ihn beim neu geschaffenen „Super Team“-Wettbewerb bei Olympia kein Platz im deutschen Doppel.

Hannawald, der in seiner Karriere 18 Weltcupsiege feierte, nahm bei seiner Analyse des DSV-Springers kein Blatt vor den Mund. „Felix ist momentan völlig neben der Spur. Er ist am Ende seiner Kräfte. Es ist ein aussichtsloser Kampf“, lautet die gnadenlose Einschätzung des Idols. Das berichtet das polnische Portal „sport.pl“.

Gnadenlos legt Hannawald den Finger in die Wunde: „Sein Talent zählt ihn zweifellos zu den Besten der Welt, aber im Moment zeigt er nicht seine beste Leistung. Sein Niveau sinkt stetig, was nach diesem chaotischen Start, bei dem er nicht so recht wusste, was auf ihn zukommt, durchaus verständlich ist.“

Für den Fachmann ist Hoffmann in einem Abwärts-Strudel gefangen. Hannawald sagte sorgenvoll: „Seitdem kämpft er. Er will die Erwartungen erfüllen, aber seitdem dreht er sich im Kreis.“

Vor allem die psychische Belastung setzt Hoffmann offenbar stark zu. „Das tut mir sehr leid, denn dadurch hat er es nicht ins Finale geschafft“, zeigt Hannawald sein Mitgefühl über das Springen in Österreich am vergangenen Wochenende.

Eine Kehrtwende im Endspurt der Saison hält er für unwahrscheinlich. „Es ist unglaublich schwer, mitanzusehen, wie er leidet, auch wenn er versucht, es mit einem Lächeln zu überspielen.“

Ab Freitag kann er beim Weltcup in Lahti, Finnland, versuchen, das Blatt zu wenden. Für Deutschland wird Hoffmann dort gemeinsam mit Karl Geiger, Pius Paschke, Philipp Raimund, Luca Roth und Andreas Wellinger an den Start gehen. Auf dem Programm stehen Einzelwettkämpfe am Freitag und Samstag, den Abschluss bildet am Sonntag ein Super-Team-Event. (red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

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