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Aufgabe bei Spanienrundfahrt Sturz-Drama um Radweltmeister: Nächster Schock für Alaphilippe 

Julian Alaphilippe mit verbundenem Arm bei der Vuelta.

Radweltmeister Julian Alaphilippe sitzt am Mittwoch, 31. August 2022, nach seinem Sturz bei der Spanienrundfahrt auf der Straße.

Erneuter Schock-Moment für Rad-Weltmeister Julian Alaphilippe. Nach einem Sturz musste er am Mittwoch bei der Spanienrundfahrt aufgeben.

Sturzdrama bei der Spanienrundfahrt. Auf der elften Etappe von El Pozo Alimentación nach Cabo de Gata über 191,2 Kilometer erwischte es rund 60 Kilometer vor dem Ziel erneut den Weltmeister. 

Der Franzose Julian Alaphilippe (30, Team Quick Step Alpha Vinyl) war in einer Kurve zu Fall gekommen und konnte nicht weiter fahren. Rettungskräfte eilten herbei und kümmerten sich um Alaphilippe, der apathisch auf der Straße saß.

Julian Alaphilippe war schon im April 2022 schwer gestürzt

Seine Schulter und sein rechter Arm wurden in einen Verband gelegt. Dann musste er mit einer Trage in einen Krankenwagen transportiert werden. Der Franzose wurde in eine Klinik gefahren.

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Ausgerechnet Alaphilippe. Schon im April dieses Jahres erwischte es ihn übel beim Klassiker Lüttich-Bastogne-Lüttich. Er erlitt damals nach einem Sturz einen Schulterblattbruch, zwei Rippenbrüche und einen Pneumothorax.

Der Sturz bei 70 km/h habe ihn seelisch verändert, sagte Alaphilippe im Juni vor seinem Comeback. Die Erinnerung an die Geschwindigkeit, den Aufprall und vor allem das Geräusch des Aufpralls lasse ihn kaum mehr los.

„Was mich am nachhaltigsten geprägt hat, war die Atemnot – zu spüren, dass da etwas in dir hochsteigt. Du kannst nichts tun, hast keine Kontrolle mehr. Du siehst dich fast verschwinden. Es geht mir nahe, darüber zu sprechen“, sagte er.

Vuelta: Julian Alaphilippe stürzt erneut

Der Radsportler stürzte damals in einen tiefen Graben, lag unterhalb der Straße: „Niemand hat mich dort im Graben gesehen.“ Kollege Romain Bardet stellte sein Rad ab und half ihm. „Ich werde ihm ewig dafür dankbar sein“, so Alaphilippe.

Dass er überhaupt noch Rennen fährt, ist mehr als Überwindung: „Ich bin nicht mehr derselbe wie vorher, das ist sicher. Das war mit Abstand der schwerste Sturz meiner Karriere, er hat viele Dinge verändert und ist der Grund, warum ich inzwischen so bin. Ich nehme die Dinge anders, habe mir so viele Fragen gestellt. Ich habe wirklich gelitten und wünsche das niemand. Ich habe in der Klinik versucht, gute Miene gegenüber meinem engsten Kreis zu wahren, aber psychologisch war ich wirklich komplett am Boden. Ich dachte unaufhörlich daran, dass dieser Sturz meine Karriere hätte beenden können.“

Jetzt erneut ein schwerer Sturz bei der Spanienrundfahrt. Hoffentlich sind seine Verletzungen nicht allzu schwer. Zu sehen ist der Unfall hier auf Twitter:

Zuvor gab es erneut andere Ausfälle bei der Vuelta zu beklagen. Der Brite Simon Yates (Team BikeExchange) trat aufgrund eines positiven Corona-Tests am Mittwoch nicht zur elften Etappe an. Der 30-Jährige hatte das Rennen 2018 gewonnen und lag im Klassement auf Rang fünf.

Auch der Neunte im Gesamtklassement, Pavel Sivakov (Ineos Grenadiers) fiel mit Corona aus. Das zweitklassige Team Kern Pharma vermeldete drei positive Tests.

Am Dienstag erwischte es auch wegen Corona den zweimaligen Etappensieger Sam Bennett (Team Bora-hansgrohe) coronapositiv aufgeben müssen. Insgesamt sind schon 19 Fahrer wegen des Corona nicht mehr dabei.

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