Wahnsinn in Madonna! Ein Experte bejubelt den vermeintlichen Sieger, doch der patzt kurz vor dem Ziel.
Ski-Drama live im TVExperte gratuliert schon – doch dann der Schock

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Eduard Hallberg verpasste seinen ersten Weltcup-Sieg nur knapp.
Ein dramatischer Moment beim nächtlichen Slalom in Madonna di Campiglio! Der finnische Youngster Eduard Hallberg hatte den Sieg schon fest im Blick. Aber dann, kurz vor der Ziellinie, geschah das Drama. Ein kleiner Fahrfehler raubte dem 22-Jährigen den allerersten Triumph im Weltcup.
Wild wurde es auch bei der Fernsehübertragung im BR. TV-Experte Felix Neureuther sah den Sieg schon als eingetütet an und wollte bereits gratulieren. „Eduard Hallberg, ich gratulie ...“, startete Neureuther seinen Satz am Mikro.
Linus Straßer rutscht im zweiten Durchgang ab
Aber exakt in dieser Sekunde unterlief dem Finnen der fatale Fehler. „Oh, Menschenskinder!“, rief der Ex-Skistar nur noch, als Hallberg im Zielbereich wütend aufschrie. Das berichtet „SPORT1“.
Profiteur des ganzen Dramas war am Ende Clement Noel. Der Olympiasieger aus Frankreich sicherte sich so den Triumph beim traditionsreichen Rennen in Italien. Hallberg musste sich mit 0,12 Sekunden Rückstand und Platz zwei begnügen. Dritter wurde Noels Teamkollege Paco Rassat (+0,37 Sekunden).
Für den deutschen Hoffnungsträger Linus Straßer lief es ebenfalls nicht nach Plan. Ungefähr vier Wochen vor dem Start der Olympischen Spiele in Mailand und Cortina (6. bis 22. Februar) blieb die ersehnte Top-Platzierung aus. Nach einem vielversprechenden ersten Durchgang rutschte der Athlet aus München am Ende auf den 14. Platz ab.
Dabei sah es zunächst so gut aus: Der 33-Jährige lag nach dem ersten Teil des Rennens als Siebter nur 0,41 Sekunden hinter der Spitze und war voll dabei. „Ein schöner Lauf. Es wird ein cooler zweiter Durchgang“, meinte er noch voller Hoffnung. Im entscheidenden Finale passierten ihm dann aber zu viele Patzer, wodurch der Traum vom Podest platzte.
Trotz des Dämpfers gibt sich Straßer kämpferisch. „Es waren viele gute Passagen dabei. Es ist nur eine Zwischenstation auf dem Weg, die Richtung stimmt. Da muss man geduldig bleiben“, analysierte er im BR. Er sei „absolut zuversichtlich“, bald wieder zwei komplette Läufe ins Ziel zu bringen. Seine beste Platzierung in dieser Saison ist bisher ein achter Rang in Gurgl.
Für die weiteren deutschen Athleten war der Tag eine komplette Enttäuschung. Sowohl Sebastian Holzmann als auch Anton Tremmel kamen nicht über den ersten Lauf hinaus. Die nächsten Chancen gibt es bei den kommenden Weltcup-Rennen in Adelboden, Wengen, Kitzbühel und Schladming vor den Winterspielen. (red)
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