Comedienne Carolin Kebekus ist in der neuen Ausgabe ihrer Show auf Zeitreise gegangen - nicht immer mit gutem Ausgang. So wird sie in der Zukunft von einer KI ersetzt oder landet auf dem Scheiterhaufen. Bei einer Reise in die Spätantike trifft sie zudem auf einen modernen „Jesus Christus“.
„Linksgrün-versiffte Hexe“Carolin Kebekus zeigt sich auf Scheiterhaufen

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In einem Special ihrer „Carolin Kebekus Show“ geht die Comedienne auf Zeitreise durch die Epochen.
Aktualisiert
Den Jahresbeginn nutzen viele Menschen, um auf das zurückliegende Jahr zurückzublicken, oder, um neue Vorsätze für die Zukunft zu schmieden. Comedienne Carolin Kebekus (45) setzt noch einen drauf und veranstaltet in der neuen Ausgabe der „Carolin Kebekus Show“ eine Zeitreise durch sämtliche Epochen.
Die Zeitmaschine habe ihr Kind gebastelt, scherzt sie und nimmt die Zuschauerinnen und Zuschauer mit, zukünftige und weit zurückliegende Zeiten zu erkunden. Dabei muss die Moderatorin schnell feststellen: Selbst die nahe Zukunft sieht alles andere als rosig für sie aus.
„KI Kebekus Show“
So reist Kebekus zunächst in den Herbst 2026 - als soften Einstieg sozusagen. Dort erfährt sie von einem KI-Double, dass ihre Show bereits Anfang 2026 abgesetzt und durch eine KI-Version - die „KI Kebekus Show“ - ersetzt wurde.

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Comedian Helge Mark tritt als Interview-Gast und Sohn Gottes auf.
Zurück im Jahr 1956 berichtet sie den Zuschauerinnen und Zuschauern von der neu eingeführten Wehrpflicht und warnt kurz darauf humorvoll vor den Folgen einer durch Forschern neu entdeckten Erderwärmung, die uns in den nächsten 40 Jahren einholen soll. Die Parallelen zu den heutigen Schlagzeilen sind offensichtlich. Dystopischer wird es dann in dem nächsten Clip.
„Das mit der Brandmauer hat dann wohl nicht so gut geklappt, oder?“
Denn nachdem sich Kebekus bei ihrer Zeitreise im Jahr 1626 als „Hexe“ auf einem Scheiterhaufen wiederfindet, entscheidet sie sich, lieber in die Zukunft zu reisen. Doch im Jahr 2033 landet sie im selben Szenario - dieses Mal nicht nur als Hexe, sondern auch als „linksgrün Versiffte“, wie durch die Rufe der Menge deutlich wird. „Verbrennt die linksgrün versiffte Hexe“, brüllt die Menge ihr entgegen, während alles von Smartphones aufgezeichnet wird.
Kebekus' doppelbödiges Fazit: „Das mit der Brandmauer hat dann wohl nicht so gut geklappt, oder?“
Über einen Stopp in der Zeit des späten Rokoko, bei dem sich Kebekus über die strengen Schönheitsideale für Frauen beklagt und sich für die Zukunft Besserung erhofft, geht es dann noch weiter in die Zukunft. Im Jahr 3026 eröffnet sich der Moderatorin ein dystopisches Zukunftsbild, in dem sie der letzte Mensch auf der Erde ist.
„Carolin Kebekus Show“: Helge Mark tritt als Sohn Gottes auf
Zum Ende der aktuellen Show empfängt Kebekus einen Interview-Gast. Dafür reist sie in die Spätantike, genauer gesagt ins Jahr 33 und trifft dort auf „Jesus Christus“, gespielt vom Comedian Helge Mark (31). Dieser zeigt sich als moderner Sohn Gottes, der eine Beziehung mit einem Mann führt und sich für Feminismus einsetzt. Verhütung, Scheidung und Abtreibung sehe er nicht als Sünde, so seien „wir alle Menschen, oder?“.

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Auch dem späten Rokoko stattet Carolin Kebekus einen Besuch ab.
Für Carolin Kebekus geht es schließlich zurück in die Gegenwart - und ins TV-Studio. Das Fazit ihrer Reise durch die Zeit: „So schlecht ist die Gegenwart nicht, Leute. Das kann ich euch sagen“. Sie merkt an: „Und so ein paar Sachen ändern sich anscheinend nicht.“ Sie habe fast das Gefühl, die Geschichte würde sich wiederholen, mahnt die Komikerin, die ihre Erkenntnis prompt in einem Song verarbeitet. Die Show beendet sie dennoch auf einer hoffnungsvollen Note: „Manche Sachen ändern sich nie, aber wir werden es trotzdem weiter versuchen.“
Die aktuelle Ausgabe der „Carolin Kebekus Show“ ist am Donnerstag, 8. Januar, 23.35 Uhr, im Ersten zu sehen und schon jetzt in der ARD-Mediathek. (tsch)
