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TierquälereiRadprofi erschoss die Katze eines Ministers – nun will der ihn rauswerfen

Antonio Tiberi bei einem Zeitfahren.

Antonio Tiberi beim Zeitfahren des Criterium du Dauphiné am 8. Juni 2022. Der Radprofi hat Ärger in San Marino.

Der frühere Junioren-Weltmeister Antonio Tiberi gilt als große Hoffnung des italienischen Radsports. Doch nun hat er mächtig Ärger.

Antonio Tiberi gilt als eines der größten Radsport-Talente Italiens, doch für Schlagzeilen sorgte der 21-Jährige nun aus einem ganz anderen Grund.

Ein Gericht an seinem Wohnsitz San Marino verurteilte ihn nach einem Bericht des „Corriere della Serra“ zu einer Geldstrafe von 4000 Euro – weil er die Katze des Tourismus-Ministers erschossen hat.

Radprofi beteuert: Er wollte die Katze nicht töten

Im Sommer 2022 kaufte sich Tiberi ein Luftgewehr und wollte es ausprobieren. Also schoss er vom Fenster seiner Wohnung zunächst auf ein Verkehrsschild. Treffer. Dann beschloss er, auf den Kopf einer Katze zu zielen. Treffer. Die Katze gehörte Federico Amati, dem Tourismus-Minister von San Marino. Der rief die Polizei, der Fall landete vor Gericht.

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Dort sagte Tiberi, einst Junioren-Weltmeister im Einzelzeitfahren, im vergangenen November laut des Berichts aus: „Ich wollte nur die Reichweite der Waffe testen. Ich war dumm und wollte dann eine Katze treffen. Zu meiner Überraschung traf ich sie tatsächlich. Ich wollte sie nicht töten und war sogar überzeugt, dass meine Waffe nicht tödlich ist.“ Nehmen Sie an der EXPRESS.de-Umfrage teil:

War sie aber, der Kopfschuss nahm das Tier umgehend aus dem Leben. Nach dem Urteil gab sich Amati enttäuscht. „Man kann nicht ein Haustier erschießen und mit 4000 Euro Strafe davonkommen“, sagte der Politiker.

Wie die „Gazzetta dello Sport“ berichtet, will er nun dafür sorgen, dass Tiberi das Wohnrecht in dem Kleinstaat entzogen wird. Der Radprofi wurde zudem von seinem Rennstall Trek-Segafredo für mindestens 20 Tage ohne Bezahlung suspendiert. Sein dadurch eingespartes Gehalt soll an eine Tier-Wohltätigkeitsorganisation gespendet werden. Der Profi wird drei Rennen verpassen, eine Verlängerung der Sperre schloss das Team ausdrücklich nicht aus. (dpa)