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Unfall vor Radrennen Windstoß fegt Werbetafel um – mit bösen Folgen

Kevin Geniets sitzt beim Zeitfahren beim Radrennen Paris-Nizza auf seinem Rad.

Kevin Geniets, hier am Mittwoch (9. März) beim Zeitfahren bei Paris-Nizza, musste am Samstag (12. März) nach einem unglücklichen Crash aussteigen.

Bitteres Aus beim Radrennen Paris-Nizza für Profi Kevin Geniets. Kurz vor dem Start fegte eine Windböe durch den Bereich der Strecke und riss eine Werbetafel zu Boden. Danach nahm das Unheil seinen Lauf.

Das Feld bei der Fernfahrt Paris-Nizza bleibt weiter vom Pech verfolgt. Erst grassierte eine fiese Entzündung, die etliche Fahrer zur Aufgabe zwang, jetzt musste der Luxemburger Kevin Geniets (25) nach einem bösen Zusammenstoß mit einer Werbetafel aussteigen.

Der Profi vom Team Groupama-FDJ erlebte einen ganz bitteren Fehlstart vor Beginn der vorletzten Etappe am Samstag (12. März 2022). Kameras im Startbereich filmten die unglückliche Szene, bei der sich Geniets eine Knöchelverletzung zuzog.

Werbetafel holt Radprofi bei Paris-Nizza vom Sattel

Was war passiert? Vor Beginn der Bergetappe von Nizza auf den Col de Turini rollte Geniets in Richtung Startlinie, als eine Windböe durch den Startbereich fegte und dabei eine der aufgestellten Werbetafeln umwarf. Weil der amtierende Landesmeister sich in diesem Moment genau hinter der Wand aus Leichtmetall befand, krachte der Aufsteller genau in seine Richtung und holte ihn unsanft vom Rad.

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Sehen Sie hier den Unfall von Kevin Geniets im Video:

Geniets krachte mit Kopf und Rücken in eine Metallabsperrung und wurde unsanft aus den Pedalen gehebelt. Gleich im Anschluss beklagte er Probleme am Knöchel, wurde mehrere Minuten behandelt – auch dann noch, als das Peloton schon zum neutralen Start aufgebrochen war.

Paris-Nizza: Fahrerfeld bei Rad-Fernfahrt deutlich ausgedünnt

Zwar stieg der Luxemburger noch einmal aufs Rad, kämpft sich an seine Teamkollegen heran. Wegen zu starker Schmerzen brach er das Rennen allerdings kurz darauf endgültig ab und stieg ins Teamfahrzeug. Seinen Helm hatte Geniets glücklicherweise schon in der Start-Zone auf.

Das Fahrerfeld machte sich derweil in deutlich reduzierter Größe auf den Weg zum 1607 Meter hohen Col de Turini im Hinterland der Französischen Riviera. Am Donnerstag (10. März) hatten gleich 18 Profis auf den Start verzichtet, viele hatten sich mit einer im Feld grassierenden Nasennebenhöhlenentzündung angesteckt, darunter auch Titelverteidiger Maximilian Schachmann (28) vom deutschen Team Bora-hansgrohe.

Von ursprünglich 154 Startern machten sich am Samstag nur noch 104 Fahrer auf den Weg in die Berge. Durch den Geniets-Unfall schrumpfte das Feld auf gerade einmal noch 103 Teilnehmer. (bc)

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