Mit 46 Jahren tritt Sarah Schleper de Gaxiola noch mal bei Olympia an. Ihr Sohn ist mit dabei – wie schon bei einem magischen Moment im Jahr 2011.
Historische KonstellationSki-Mama (46) tritt bei Olympia gemeinsam mit ihrem Sohn an
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Aus 130 Millionen mach fünf: Trotz seiner gewaltigen Bevölkerungszahl tritt Mexiko bei den Olympischen Winterspielen in Mailand und Cortina d’Ampezzo mit einer Mini-Delegation an.
Um in Mexiko mit dem Wintersport in Berührung zu kommen, braucht es in aller Regel ganz besondere Verbindungen. Da verwundert es fast schon ein bisschen weniger, dass ein Mutter-Sohn-Duo Teil der fünfköpfigen mexikanischen Olympia-Auswahl ist.
Sarah Schleper schon zweimal bei Olympia
2006 und 2010 war Skifahrerin Sarah Schleper de Gaxiola schon mal bei Olympia angetreten. Damals noch für die USA ging sie im Slalom und Riesenslalom an den Start, schaffte es bei ihrer Premiere in Turin auf Platz zehn. 20 Jahre später und im Alter von 46 wagt sie jetzt einen weiteren Anlauf.
Beim Debüt in Turin war ihr Sohn Lasse noch gar nicht geboren, 2026 wagt er sich mit 17 Jahren nun selbst auf die Piste. „Es ist sehr aufregend, und es ist unser Leben. Seit vielen Jahren dachten wir, dass es passieren könnte, und jetzt zu sehen, dass es tatsächlich passiert … es ist schwer zu begreifen“, sagte Mama Schleper gegenüber der offiziellen Olympia-Seite.
Durch ihren sportlichen Hintergrund kam Lasse schon ganz früh mit dem Skifahren in Verbindung. Als sie Ende 2011 ihren zwischenzeitlichen Abschied vom Profi-Rennsport feierte, trat sie beim Weltcup in Lienz im knappen Kleid statt im Skianzug an, darunter ein Bikini. Auf dem Weg nach unten sammelte sie ihren damals dreijährigen Spross ein und fuhr mit ihm in den Armen ins Ziel.
Sie erinnert sich bis heute an den magischen Moment: „Als ich am Start wartete, sagte jemand, ich glaube, mein Mann: ‚Warum nimmst du Lasse nicht auf dem Weg in die Arme?‘ Es geschah einfach. Es war nicht geplant.“

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Lasse Schleper kam 2011 ein erstes Mal mit der Skipiste auf Profi-Niveau in Berührung: Beim Weltcup in Lienz fuhr Mama Sarah mit ihm auf den Armen ins Ziel.
Gut 14 Jahre später geht Lasse Schleper nun nicht mehr als Mitfahrer, sondern als Leistungssportler auf die Piste. Er macht so das erste Mutter-Sohn-Duo in der Geschichte der Olympischen Winterspiele perfekt.
„Ich glaube, während der Spiele und danach werden wir es viel bewusster wahrnehmen und denken: Wow, wir haben es geschafft“, erklärte die gebürtige US-Amerikanerin voller Vorfreude. Medaillen-Chancen werden dem mexikanischen Duo zwar nicht eingeräumt, nach dem olympischen „Dabei sein ist alles“-Gedanken gehören beide aber schon jetzt zu den Gewinnern der Winterspiele.


