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„Ist da jemand gestürzt?“Kurzer Schock-Moment bei deutschem Olympia-Einlauf

Ein Teil der deutschen Delegation läuft bei der olympischen Eröffnungsfeier im Ort Cortina d’Ampezzo ein.

Ein Teil der deutschen Delegation läuft bei der olympischen Eröffnungsfeier im Ort Cortina d’Ampezzo ein.

Aktualisiert

Bei der Eröffnungsfeier der Olympischen Spiele in Italien kam es beim Einlauf der deutschen Delegation zu einem kuriosen Moment. 

Was für ein Riesenspektakel! Am Freitagabend (6. Februar 2026) fand die Eröffnungsfeier der Olympischen Spiele in Italien statt. 

Mit einer eindrucksvollen Choreografie aus verschiedenen Elementen und buntesten Farben wurden die 25. Winterspiele eingeleitet. Vor 67.000 Zuschauerinnen und Zuschauern liefen dann im Anschluss Athletinnen und Athleten aus 92 Teilnehmernationen ins legendäre Fußballstadion San Siro ein.

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Parallel dazu wurde an gleich drei weiteren Orten gefeiert – im 400 Kilometer entfernten Cortina d’Ampezzo, der zweiten Gastgeberstadt, in Predazzo und in Livigno.

Angeführt vom Kölner Eishockey-Star Leon Draisaitl lief dann auch die deutsche Delegation im San Siro ein. Gleichzeitig wurden auch an den anderen Orten die deutschen Athletinnen und Athleten gezeigt, wobei es in Cortina d’Ampezzo zu einem kuriosen Moment kam. 

Ein deutscher Sportler legte sich auf den Boden und machte eine kleine Showeinlage für seine deutschen Kollegen.

Italien-Kenner und Journalist Giovanni di Lorenzo (66), der gemeinsam mit Kommentator Tom Bartels (60) in der ARD durch die Eröffnungsfeier leitete, dachte zunächst jedoch, er wäre gestürzt.

„Oh, da ist jemand gestürzt“, sagte Di Lorenzo und korrigierte sich daraufhin aber nochmal: „Da tanzt jemand oder ist da jemand gestürzt? Was ist da passiert?“

Bartels erkannte die Situation jedoch sofort und sagte: „Das sieht aber sehr, sehr gut gelaunt aus.“ Der ARD-Kommentator hatte gesehen, dass der deutsche Athlet sich nur einen kleinen Spaß erlaubt hatte und tanzend über den Boden gerobbt war. 

Fahnenträger Draisaitl, für den es die ersten Olympischen Spiele sind, sagte im Vorfeld des Turniers: „Das ist auf jeden Fall ein Moment, den ich niemals vergessen werde. Wahrscheinlich der größte Moment in meinem Leben bis jetzt. Ich freue mich auf die kommenden zwei Wochen.“ Schon die Feier sei eine „einmalige Erfahrung“ gewesen, „ich fühle mich total geehrt, mit so vielen überragenden Athleten rauslaufen zu dürfen.“ (mit dpa)

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