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Vor Olympia Mitten im Interview: Polizei unterbricht Eishockey-Kapitän Moritz Müller

Olympia: Präsentation der Bekleidung Team Deutschland für die Winterspiele in Peking 2022 mit Moritz Müller, Kapitän der Eishockey-Nationalmannschaft.

Eishockey-Kapitän Moritz Müller bei der Einkleidung des Nationalteams für die Winterspiele in Peking am 3. November 2021.

Nicht nur auf dem Eis ist DEB-Kapitän Moritz Müller schnell unterwegs. Weil er seinen Führerschein verlor, stand während eines Interviews vor Olympia 2022 plötzlich die Polizei vor der Tür!

Kuriose Szene von Haie-Kapitän Moritz Müller (35): Die Polizei platzte mitten in ein Interview des Bayerischen Rundfunks mit dem Eishockey-Star, der derzeit die deutsche Nationalmannschaft bei den Olympischen Spielen in Peking anführt!

Moritz Müller war mitten im Gespräch mit den Reportern, als es an der Tür klingelte. „Damit habe ich selber nicht gerechnet. Die Polizei ist vor der Tür. Ich weiß nicht, worum es geht, aber er meinte, ich solle mal rauskommen“, sagte Müller lachend und lief ein bisschen rot an.

Polizist warnte Moritz Müller: „Bitte nicht Auto fahren“

Nach einer kurzen Unterbrechung klärte er im Podcast für BR24.de auf. „Ich muss zu meiner Schande gestehen, ich habe den Führerschein verloren. Das war der Dorfpolizist, der mir nur sagen wollte, ich solle bitte nicht fahren. Ich habe gesagt, dass weiß ich doch, ich habe den Führerschein doch abgegeben. Ich kriege den sogar in einer Woche wieder.“

Alles zum Thema Moritz Müller

Müller erklärt seinen Fehltritt. „Ich bin nach Herzogenaurach zu Adidas gefahren und bin auf dem Rückweg geblitzt worden. 43 km/h zu viel – und ich habe das nicht gesehen, ich bin da reingefahren.“ Er kam von der Einkleidung der deutschen Olympia-Athleten und war wohl nicht konzentriert genug. „Das war so ein mobiler Blitzer. Ich wusste es dort schon. Ich hätte den Lappen am liebsten aus dem Fenster geworfen. Und ich wusste schon, das war's. Immerhin kann ich zu meiner Verteidigung sagen, dass ich Ersttäter bin.“

DEB-Kapitän Moritz Müller trainiert erstmals in Peking

In Peking wird der Eishockey-Star seinen Führerschein ohnehin nicht brauchen. Am Freitag, 4. Februar 2022, stand der Kölner zum ersten Mal mit seinen Teamkameraden beim Training auf dem olympischen Eis. Das Gute für Müller: Da kann er flitzen, wie er will!

Allerdings fehlten die Abwehrspieler Marcel Brandt und Korbinian Holzer sowie die Stürmer Stefan Loibl und Daniel Pietta. Von ihnen lagen noch keine Testergebnisse vor. Inzwischen haben aber alle Spieler grünes Licht. DEB-Sportdirektor Christian Künast (50): „Wir freuen uns, dass wir grünes Licht haben und loslegen können. Wir gehen davon aus, dass wir dann ab Samstag unseren Kader komplett hier haben. Das Tempo im ersten Training war sehr gut, alle waren mit vollem Elan dabei. Wir freuen uns jetzt auf das gemeinsame Erlebnis bei der Eröffnungsfeier.

Das deutsche Team trifft in der Gruppe A auf Kanada, die USA und Gastgeber China. Am 10. Februar 2022 starten Müller und Co. (14.10 Uhr) gegen Kanada ins Turnier.

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