Die Medaillen-Entscheidung der Rodler bei Olympia wurde am Sonntagmorgen zunächst von einer beunruhigenden Nachricht in den Schatten gestellt: Georg Hackl musste ins Krankenhaus.
Sturz auf den KopfGeorg Hackl nach Olympia-Unfall im Krankenhaus
Aktualisiert
Der erste große Olympia-Schreckmoment! Rodel-Ikone Georg Hackl (59) wurde nach einem Sturz am Rande der Winterspiele in eine Klinik gebracht. Der Trainer der österreichischen Mannschaft zog sich dabei eine Schulterverletzung zu.
Das Unglück geschah am Sonntagmorgen (8. Februar 2026) auf dem Gelände der Eisbahn in Cortina d’Ampezzo. Hackl, der in seiner aktiven Karriere drei olympische Goldmedaillen holte, war für Beobachtungen der Trainingsläufe auf der Olympia-Bahn vor Ort.
Georg Hackl fällt aus 1,80 Metern Höhe
Er schilderte den Vorfall gegenüber „Bild“ so: „Ich wollte mir das Training meiner Rodler anschauen. Ich bin auf einen Weg gegangen und ein wenig hochgeklettert, um auf die Bahn zu gucken. Das ist ja mein Job. Dummerweise ist unter mir etwas weggebrochen und ich bin aus 1,80 Meter auch auf den Kopf gefallen. Ich habe mir mindestens die Schulter ausgerenkt, jetzt muss ich ins Krankenhaus.“
Wenig später gab es Entwarnung für die deutsche Rodel-Ikone. Hackl hatte die Klinik nach seinem Sturz an der neu gebauten Bahn am Cortina Sliding Centre am Mittag bereits wieder verlassen. Die ausgekugelte Schulter konnte dort problemlos wieder eingerenkt werden.
Hackl kehrte mittlerweile zurück ins Olympischen Dorf, eine Operation ist laut dem österreichischen Verbandsarzt Stefan Neuhüttler nicht notwendig. „Die Schulter wurde fixiert, Georg hat schmerzmildernde Medikamente bekommen und ist bereits wieder bei der Mannschaft“, sagte Neuhüttler.
Der 59 Jahre alte „Schorsch“ Hackl, der 2022 vom deutschen Verband zu den Österreichern wechselte, ist mit drei Gold- und zwei Silbermedaillen der erfolgreichster Rodler der olympischen Geschichte. Beim ersten großen Gold-Duell bei den Männern zwischen Max Langenhan und dem Österreicher Jonas Müller am Sonntagabend könnte er nun trotz Schmerzen live an der Bahn sein.
In den finalen Durchgängen am Abend steht das große Kräftemessen zwischen dem deutschen Top-Anwärter auf Gold, Max Langenhan (26), und dem von Hackl trainierten Österreicher Jonas Müller an.
Nach den ersten zwei Durchgängen hat Müller lediglich einen Rückstand von 16 Hundertstelsekunden auf Langenhan. Ob Hackl bei diesem Showdown anwesend sein wird, war am Morgen nach dem Unfall noch offen. (red)
Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

