Die Skeleton-Athleten Axel Jungk und Christopher Grotheer haben an ihren Olympia-Medaillen kleine Mängel festgestellt.
Fehler an der Medaille?Deutscher Olympia-Held im TV: „Sehen nicht gleich aus“

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Die Skeleton-Athleten Axel Jungk (l.) und Christopher Grotheer zu Gast im ZDF.
Im Mainzer ZDF-Studio fanden die Skeleton-Asse Axel Jungk (34) und Christopher Grotheer (33) am Freitagabend (20. Februar 2026) kleine Mängel an ihren brandneuen Medaillen.
Jungk, der zweifacher Silber-Gewinner ist, präsentierte seine Trophäen von den Winterspielen in Mailand und Cortina d’Ampezzo vor der Kamera und machte große Augen.
Jungk über Medaille: „Muss ich mich nochmal drum kümmern“
„Dafür, dass es zweimal Silber ist, sehen die Medaillen nicht gleich aus“, konstatierte Jungk. Eine unschöne Verfärbung am Ring einer seiner Auszeichnungen wurde von ihm gezeigt, während er kommentierte: „Da muss ich mich nochmal drum kümmern.“
Das wertvolle Stück besteht aus etwa 500 Gramm Feinsilber und hat einen Wert von 1136,21 Euro.
Differenzen fielen auch seinem Teamkameraden Christopher Grotheer auf, der zwei Bronzemedaillen (aus rund 420 Gramm Kupfer) gewann: „Die Medaille aus dem Einzel sieht schöner aus als die aus dem Teamrennen. Aber bei mir ist das nicht ganz so schlimm wie beim Axel.“ Das berichtet „bild.de“.
Solche Fauxpas scheinen bei diesen Winterspielen nichts Ungewöhnliches zu sein. Schon vorher waren andere Sportler betroffen. Bei der Schwedin Ebba Andersson (28), einer Langläuferin, ist das Band ihrer Auszeichnung gerissen. Dasselbe Malheur passierte auch dem deutschen Biathlon-Athleten Justus Strelow (29), dessen Bronzestück aus der Mixed-Staffel ebenfalls beschädigt wurde.
Jungk verwendete die TV-Zeit im ZDF aber nicht allein dafür, den Medaillen-Mangel anzuprangern. Mit dem Internationalen Bob- und Skeleton-Verband (IBSF) ging er ebenfalls hart ins Gericht. Die mangelhafte Promotion seiner Sportart wurde vom Athleten bemängelt.
„Ich habe, um ehrlich zu sein, nicht den Hauch einer Ahnung, was sich die ISBF dabei denkt, dass die Männer immer freitags früh um 9 Uhr fahren“, wetterte er. Es sei eine traurige Angelegenheit mit den Zuschauerzahlen auf dem YouTube-Kanal der Föderation, die oft nicht mal in den fünfstelligen Bereich kommen. Skeptisch äußerte sich Jungk: „Ob sich daran etwas ändert? Ich wage es zu bezweifeln.“ (red)
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