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Kanada brutal Gegen China und USA nicht dabei? So geht es Eishockey-Profi Nowak nach Check gegen den Kopf

Deutschlands Marco Nowak wird im Spiel gegen Kanada, am 10. Februar 2022, brutal von Eric O'Dell (links) umgecheckt. Er kehrte nicht auf das Eis zurück.

Deutschlands Marco Nowak wird im Spiel gegen Kanada, am 10. Februar 2022, brutal von Eric O'Dell (links) umgecheckt.

Beim deutschen Auftakt-Spiel des olympischen Eishockey-Turniers schmerzt nicht nur die 1:5 Niederlage gegen Kanada. Marco Nowak wurde dabei brutal umgecheckt und kehrte nicht auf das Eis zurück.

Das tat doppelt weh! Bei der Auftakt-Niederlage gegen Kanada kassierte Deutschland eine 1:5-Pleite. Die Schlüsselszene für das deutsche Team ereignete sich jedoch bereits vor dem 0:1. Deutschlands Marco Nowak (31, noch Düsseldorfer EG, bald Eisbären Berlin) kassierte einen harten Check vom Kanadier Eric O'Dell (31). Nowak kehrte danach nicht aufs Eis zurück.

Andreas Niederberger über Marco Nowak: „War vielleicht schon der Schlüsselmoment“

Die deutsche Eishockey-Legende Andreas Niederberger (58), der das Spiel für das ZDF analysierte, sprach nach dem Spiel über die brutale Szene: „Das war vielleicht schon der Schlüsselmoment in diesem Spiel. Der Check an Marco Nowak war überhart. Ich denke, das hätte man pfeifen müssen. Dann wäre das 0:1 nicht entstanden und Deutschland hätte in einer Überzahl spielen können.“

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In mehreren Videos auf Social-Media ist zu sehen, wie der Kanadier Eric O'Dell den deutschen Eishockey-Profi frontal am Kopf trifft und zu Boden checkt. Nach dem brutalen Check kehrte Nowak nicht mehr aufs Eis zurück. Während das Spiel für den 31-Jährigen früh endete, kam der Kanadier ohne Strafe davon.

Gehirnerschütterung nach Check an Marco Nowak?

„Der Check kommt gegen den Kopf. Ich hoffe, dass der Marco da nicht zu großen Schaden genommen hat. Das Thema Gehirnerschütterung ist immer so ein Thema“, zeigte sich Niederberger nach dem ersten Spiel der deutschen Mannschaft bei Olympia besorgt.

Die Nacht konnte Nowak allerdings im olympischen Dorf verbringen, heißt es in der „Bild“. Ein längerer Krankenhausaufenthalt blieb dem Eishockey-Profi also erspart. Beim Training am Freitag (11. Februar) gingen alle Spieler bis auf Nowak aufs Eis. Nowak trainierte individuell neben dem Eis. ARD-Experte Rick Goldmann sagte am Freitagmittag (11. Februar: „Er hat sich bewegt, das sah gut aus.“ Auch Christian Künast, Sportdirektor des Deutschen Eishockey-Bundes, war am Freitag optimistisch: „Heute ging es ihm schon besser als gestern.“

Ob Nowak nur am Samstag (9.40 Uhr/ZDF und Eurosport) gegen Außenseiter China oder auch im letzten Vorrundenspiel am Sonntag (14.10 Uhr/ARD und Eurosport) gegen die USA ausfällt, ist unklar.

Der Check hatte gegen Kanada weitreichende Folgen für das deutsche Team. „Daraus ist dann letztendlich das 0:1 entstanden. Das war vielleicht schon die Schlüsselszene des Spiels“, so Niederberger. „Das ganze täuscht aber nicht darüber hinweg, dass Kanada insgesamt besser und präsenter war und dadurch verdient gewonnen hat.“

Nicht nur der Experte, sondern auch die Eishockey-Fans waren sich einig, dass der Check gegen Nowak überhart war. „Sonst ist bei WM und Olympia nach Team Deutschland mein zweites Team meistens Kanada. Nach dem brutalen Check gegen Marco Nowak diesmal aber definitiv nicht“, schrieb ein Fan auf Twitter.

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