„Das ist natürlich großer Mist“ DHB-Vizepräsident Hanning spricht über Olympia 2021

Bob Hanning vom Deutschen Handball-Bund lehnt vor dem Spiel der Handball-WM zwischen Deutschland und Polen an einer Bande.

DHB-Vizepräsident Bob Hanning, hier beim WM-Hauptrundenspiel zwischen Deutschland und Polen am 25. Januar 2021 in Kairo, hat Verständnis für den Zuschauer-Ausschluss bei den Olympischen Spielen in Tokio.

DHB-Vizepräsident Bob Hanning spricht vor den Olympischen Spielen über leere Ränge, Corona-Sorgen und Deutschlands Chancen auf Edelmetall im Handball-Turnier.

Herzogenaurach. Der Ausschluss des Publikums bei den anstehenden Olympischen Spielen in Tokio ist für nahezu alle Beteiligten eine Enttäuschung. DHB-Vizepräsident Bob Hanning (53) bedauert die Umstände ebenfalls, zeigt jedoch auch Verständnis für diese Entscheidung.

„Das ist natürlich großer Mist, dass wir vor Betonklötzen Olympische Spiele spielen müssen. Aber es ist der Zeit geschuldet“, sagte der stellvertretende Chef des Deutschen Handballbundes hinsichtlich der Corona-Pandemie am Dienstagmorgen (13. Juli) im ZDF-„Morgenmagazin“. „Die Athleten sind froh, dass sie spielen dürfen und dass sie an Olympischen Spielen teilnehmen dürfen. Dafür haben sie so eine lange Zeit so hart gearbeitet, von daher werden sie sich zurechtruckeln.“

Olympia 2021: DHB-Vizepräsident „mit einem sehr, sehr guten Gefühl“

Die Organisatoren hatten vergangene Woche beschlossen, dass wegen der Coronavirus-Pandemie auch einheimische Zuschauer von den Wettbewerben in Tokio ausgeschlossen sein werden. Während der Spiele wird in der japanischen Hauptstadt erneut der Corona-Notstand herrschen.

Hanning rechnet vor Ort allerdings mit einem sicheren Umfeld: „Im Olympischen Dorf wird es Schritt für Schritt sicher etwas entspannter werden. Wir fahren mit einem sehr, sehr guten Gefühl“, sagte der DHB-Vize, „Alle Spieler sind doppelt geimpft.“

Bob Hanning freut sich auf „brutal starke Gruppe“

Das Team von Bundestrainer Alfred Gislason (61) fliegt an diesem Mittwoch zu den Sommerspielen nach Japan. In einem einwöchigen Trainingslager in Tokushima bereiten sich die deutschen Handballer auf das olympische Turnier vor, ehe es am 24. Juli zum Auftakt gegen Europameister Spanien geht.

„Ich finde es ganz gut, dass wir eine so brutal starke Gruppe haben – gerade mit Frankreich und Norwegen und Spanien“, sagte Hanning. Das deutsche Team trifft in der Vorrunde zudem auf Brasilien sowie Argentinien und peilt eine Medaille an. (dpa, bl)

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