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„Wir sind schockiert“ Sport-Kommentatoren nach wüster Beleidigung am Mikro gefeuert

Die Silhouette eine Kameramanns bei einer Eiskunstlauf-Übertragung

Der Eislauf-Weltverband ISU trennte sich nach einer Entgleisung am Mikrofon von zwei Kommentatoren. Das Symbolfoto vom 5. Dezember 2019 entstand beim ISU Grand Prix in Turin.

Böse Entgleisung zweier Eiskunstlauf-Kommentatoren. Bei der Übertragung der WM im offiziellen Stream des Weltverbandes beleidigte das TV-Duo eine frühere Titelträgerin. Dafür gab es nun Konsequenzen.

Dieses TV-Duo hat seinen Job ganz offensichtlich verfehlt. Mit einer bösen Entgleisung sorgten zwei Eiskunstlauf-Kommentatoren im offiziellen Livestream des Eislauf-Verbandes ISU für Empörung, jetzt sind die beiden Reporter ihre Anstellung beim Weltverband los.

Bei den Eiskunstlauf-Weltmeisterschaften in Montpellier beleidigten Simon Reed und Nicky Slater die frühere Eis-Prinzessin Meagan Duhamel (36) in einer Wettkampf-Pause während der Live-Übertragung. Dabei vergaßen sie offenbar, dass ihre Mikrofone noch angeschaltet waren.

Eiskunstlauf-Kommentatoren nach Entgleisung gefeuert

Ihre Beschimpfung der Mannschafts-Olympiasiegerin sowie zweimaligen Paarlauf-Weltmeisterin als „Bitch aus Kanada“ war jedenfalls nicht für die Öffentlichkeit gedacht, die durch die Technik-Panne aber umgehend Wind vom Kommentatoren-Fehltritt bekam – ebenso wie logischerweise der Weltverband ISU, für den das Duo von den Titelkämpfen berichtete.

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Sehen Sie hier die Szene im Video:

„Die ISU verurteilt aufs Schärfste diskriminierende Äußerungen. Wir sind schockiert über die Sprache der beiden Kommentatoren“, hieß es in einer Stellungnahme des Verbandes. Man habe sich daher mit sofortiger Wirkung von beiden getrennt.

Eiskunstlauf-Star akzeptiert Entschuldigung nach Beleidigung

Reed entschuldigte sich am Freitag (25. März) bei Twitter und erklärte, dass ein Witz aus dem Zusammenhang gerissen worden sei. Er hatte sich zuvor bereits persönlich bei Duhamel entschuldigt. Via Twitter äußerte die Kanadierin, sie habe die Entschuldigung angenommen.

„Ich habe persönliche Entschuldigungen von Simon Reed und vom ISU-Präsidenten erhalten und ich glaube nicht, dass eine öffentliche Entschuldigung nötig ist“, schrieb sie auf ihrem Account beim Kurznachrichtendienst. (bc)

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