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Irre Szene bei Skiflug-WMHerrenlose Skier: Hannawald liegt mit Verdacht daneben

Ein Skir rutsct den Hang hinunter.

Die Skier von Domen Prevc hatten sich selbstständig gemacht.

Aktualisiert

Unglaubliches Durcheinander! Bei der Skiflug-WM rasen Skier von selbst die Schanze hinunter. Sven Hannawald hat direkt einen Verdacht, liegt aber falsch.

Eine absolut verrückte Szene hat sich bei der Skiflug-Weltmeisterschaft in Oberstdorf ereignet!

Das Unfassbare geschah, als der norwegische Athlet Marius Lindvik bereits auf dem Startbalken Platz genommen hatte, um sich auf seinen Versuch im Mannschaftsspringen vorzubereiten.

Hannawald äußert falschen Verdacht

Auf einmal durchbrachen zwei führerlose Skier von hinten eine Werbebande und sausten die Anlaufbahn hinab. Während eines der Bretter von der Schanze aufgehalten wurde, segelte das zweite etliche Meter weit. Für die zahlreichen Helfer im Bereich des Schanzenhangs entstand eine höchst brenzlige Lage!

Die Kommentatoren am Fernsehmikrofon waren völlig perplex. ARD-Kommentator Tom Bartels rief aus: „Das habe ich in all den Jahren noch nie erlebt!“ Das berichtet „bild.de“.

Sein Kollege, Experte Sven Hannawald, fand ebenfalls keine Worte. „Das sind Ski, die abgehen“, sagte er völlig verdattert, tippte zunächst auf die Skier eines Vorspringers.

Der tatsächliche Verantwortliche war aber rasch identifiziert: Es handelte sich um niemand Geringeren als Domen Prevc. Dieser hatte erst am Samstag den Weltmeistertitel im Skifliegen geholt und war für das Durcheinander zuständig. 

Aber wie kam es überhaupt dazu? Aufklärung lieferte Andreas Bauer in der ARD. Er ist der Technische Delegierte der FIS. Anstatt seine Ausrüstung einem Mitarbeiter der FIS zu übergeben oder sie in die bereitgestellte Halterung zu platzieren, hatte Prevc seine Bretter lediglich gegen eine Zeltplane gelehnt. Bauer erklärte: „Bei dem Schneefall ist es halt glatt. Und dann haben die Ski sich selbstständig gemacht, sind in den Anlauf rein“. Er ergänzte: „Ich habe sowas noch nie erlebt.“

Diese Nachlässigkeit zog eine harte Folge nach sich. Für diesen Durchgang erhielt Prevc eine Sperre. Bauer erläuterte, dass dies einer Strafe entspricht, die als „Did not start“ gewertet wird. Man könne das vergleichen mit der Situation, „wenn ich die Startnummer vergesse und oben einfach zu spät am Start bin.“

Prevc Mannschaft aus Slowenien zog kurzzeitig in Erwägung, den Wettkampf aufzugeben, machte dann aber doch weiter. Prevc erhielt dann die Erlaubnis, im zweiten Durchgang wieder teilzunehmen. Am Ende landete er mit seinem Team auf Rang sechs. (red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

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