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Giro d'ItaliaDenz besteht gegen die „Monster“ – deutscher Radprofi mit seinem größten Erfolg

Nico Denz jubelt nach seinem Etappensieg beim Giro di'Italia

Nico Denz jubelt nach seinem Etappensieg beim Giro di'Italia am 18. Mai 2023.

Es sind Deutschland-Tage beim Giro d'Italia! Nach dem Etappensieg von Pascal Ackermann durfte nun auch Nico Denz jubeln. 

Radprofi Nico Denz hat auf der 12. Etappe des Giro d'Italia in beeindruckender Manier für den nächsten deutschen Etappensieg gesorgt.

Nach langer Fahrt an der Spitze sicherte sich der 29-Jährige aus dem Team Bora-hansgrohe am Donnerstag (18. Mai 2023) im Sprint seinen ersten Tagessieg bei einer Grand Tour und feierte damit den größten Erfolg seiner Karriere. Er folgte damit auf Top-Sprinter Pascal Ackermann, der tags zuvor im Massensprint triumphiert hatte.

Denz setzt sich gegen „Monster“ durch

„Ich weiß nicht, was ich sagen soll. Ich bin natürlich super stolz“, sagte Denz im Ziel von Rivoli. „Da waren nur Monster um mich herum. Ich wusste, dass ich alles reinwerfen muss.“

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Im Sprint der dreiköpfigen Spitzengruppe hatte Denz die besten Beine und ließ seine beiden Konkurrenten stehen. Zweiter wurde Toms Skujins aus Lettland vor dem Australier Sebastian Berwick. Denz sorgte mit seinem umjubelten Erfolg zudem für den ersten Etappensieg des deutschen Rennstalls Bora-hansgrohe bei der Italien-Rundfahrt.

Gegen Mittag waren UAE-Fahrer Ackermann und der Rest des Feldes im Piemont-Städtchen Bra losgerollt. Topsprinter Ackermann hatte am Mittwoch mit seinem ersten Giro-Etappensieg seit 2019 sich selbst und die deutschen Radprofis erlöst und hielt sich auf den mittelschweren 179 km diesmal zurück.

Anders Denz, der von Beginn an offensiv fuhr und Teil verschiedener Spitzengruppen war. Am vorentscheidenden giftigen Anstieg rund 30 km vor dem Ziel kämpfte er sich am Hinterrad seiner Kontrahenten über den Gipfel, ehe das Finale begann.

Am Freitag steht der nächste echte Härtetest auf dem Programm. Über 199 km geht es von Borgofranco d'Ivrea bis zur Bergankunft im Skigebiet Crans Montana in den Schweizer Alpen. Insgesamt drei Anstiege der ersten Kategorie müssen die Topfahrer im Kampf um das Gesamtklassement überwinden. (sid)