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Biathlon-Ticker Deutsche Top-Athletin zieht die Reißleine: „Eine der schwersten Entscheidungen“

Biathletin Franziska Preuß aus Deutschland in Aktion.

Franziska Preuß, hier bei der Biathlon-WM 2021 in Pokljuka/Slowenien. Die WM 2023 in Oberhof verpasst sie aus gesundheitlichen Gründen.

Heim-WM-Saison im Biathlon! Die Saison 2022/2023 steht ganz im Zeichen der Weltmeisterschaft in Oberhof. Vor, während und nach der WM begleitet EXPRESS.de den Biathlon-Winter im News-Ticker.

Die Wintersport-Saison ist in vollem Gange, bis Mitte März geht es für die Athletinnen und Athleten in den Loipen um Weltcup-Punkte und WM-Medaillen bei der Heim-Weltmeisterschaft im Februar in Oberhof.

Wie schlagen sich die Starterinnen und Starter aus Deutschland in der wichtigen Saison der Heim-WM? Was macht die internationale Konkurrenz? Und wer sind die großen Stars der Biathlon-Saison? Diese und viele weitere Fragen beantwortet EXPRESS.de im laufend aktualisierten Biathlon-Ticker.


Biathlon: Franziska Preuß beendet Saison vorzeitig

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Denise Herrmann-Wick (34) reiste für den finalen WM-Feinschliff in die malerischen Dolomiten, ihre Teamkollegin Franziska Preuß (28) wird die Vorbereitung auf die „Mission Oberhof“ gar nicht erst antreten: Während Biathlon-Olympiasiegerin Herrmann-Wick auf der Seiser Alm Kräfte tankte, beendete eine der größten deutschen Hoffnungsträgerinnen vorzeitig ihre Saison. Und das vor der Heim-WM in Oberhof (8. bis 19. Februar 2023). Wie bitter!

Die vielen gesundheitlichen Rückschläge waren letztlich für Preuß einfach zu viel. „In meiner aktuellen gesundheitlichen Verfassung bin ich einfach nicht in der Lage, die Leistungen zu bringen, die notwendig wären, um unserem Team bei der WM in Oberhof zu helfen“, so Preuß am Montag (23. Januar). Sie sprach von „einer der schwersten Entscheidungen, die ich in meiner Karriere bisher treffen musste“.

Für Preuß ist es der Tiefpunkt einer Saison zum Vergessen. In nur sieben von 14 Weltcuprennen kam sie zum Einsatz. Zwar erfüllte sie die WM-Norm, doch immer wieder verhinderten neuerliche Probleme einen vernünftigen Formaufbau. In Südtirol reichte es nur zu den Plätzen 38 und 34. Sie wolle endlich „die Ursachen für die immer wiederkehrenden Infektionen und Entzündungen“ herausfinden und sich „eine gewisse Zeit nehmen“, kündigte Preuß an. Ein vorzeitiges Karriereende schloss sie „zu hundert Prozent“ aus. 


Deutsche Männer-Staffel läuft in Antholz auf Platz drei

Die deutschen Biathleten haben trotz einer Strafrunde durch Roman Rees mit dem vierten Podestplatz im vierten Staffelrennen des Winters Selbstvertrauen für die Heim-WM in Oberhof gesammelt. David Zobel, Johannes Kühn, Benedikt Doll und Schlussläufer Rees mussten sich am Sonntag (22. Januar 2023) zum Abschluss des Weltcups im italienischen Antholz als Dritte nur Sieger Norwegen und Frankreich geschlagen geben.

Bei der Generalprobe für die Titelkämpfe vom 8. bis 19. Februar in Thüringen leistete sich das Quartett des Deutschen Skiverbandes eine Strafrunde sowie elf Nachlader und hatte im Ziel nach 4 x 7,5 Kilometern 2:17,5 Minuten Rückstand auf Olympiasieger Norwegen. Bis zum letzten von acht Schießen zeigte das Team eine solide Leistung, dann musste Rees aber doch noch in die Strafrunde. Die Abstände waren kurz vor Schluss jedoch bereits so groß, dass Schweden auf Platz vier nicht mehr entscheidend herankam. (dpa)


Ohne Denise Herrmann-Wick: Biathletinnen erreichen Staffel-Podest

Auch ohne Verfolgungssiegerin Denise Herrmann-Wick haben die deutschen Biathletinnen in der Weltcup-Staffel von Antholz den Sprung auf das Podest geschafft. Im letzten Wettbewerb vor der Heim-WM landete das neuformierte Quartett mit Vanessa Voigt, Sophia Schneider, Janina Hettich-Walz und Hannah Kebinger nach 4x6 km auf Rang drei.

„Das war von allen eine super Teamleistung“, sagte Hettich-Walz im ZDF: „Der Lohn war das Podest.“ Schneider ergänzte: „Keine von uns braucht sich zu verstecken. Das macht uns überglücklich.“

Der Sieg ging zum zweiten Mal in dieser Saison an die überragenden Französinnen (0+2), Zweiter wurde mit 45,2 Sekunden Rückstand Schweden (0+8). Das deutsche Team (+1:16,9 Minuten), das zum ersten Mal in dieser Besetzung antrat, leistete sich zehn Nachlader und lief im vierten Staffelrennen der Saison zum dritten Mal aufs Treppchen.

Herrmann-Wick hatte tags zuvor das letzte Einzelrennen vor den Titelkämpfen in Oberhof (8. bis 19. Februar) gewonnen und damit ihre Gold-Ambitionen untermauert, zwecks Belastungssteuerung pausierte sie am Sonntag. Die frühere Staffel-Weltmeisterin Franziska Preuß konnte sich nach mehrwöchiger Krankheitspause mit den Plätzen 38 und 34 in den Individualwettkämpfen nicht für einen Einsatz empfehlen.

In zweieinhalb Wochen beginnen die Weltmeisterschaften mit der Mixed-Staffel. Zwei Tage später laufen Herrmann-Wick und Co. im Sprintrennen über 7,5 km um die ersten WM-Einzelmedaillen. (sid)


Nächster Erfolg für Johannes Thingnes Bö – Rees wieder stark

Norwegens Superstar Johannes Thingnes Bö hat als erster Biathlet sechs Rennsiege in Serie gefeiert. Der 29-Jährige setzte sich bei der WM-Generalprobe im italienischen Antholz nach dem Sprint auch in der Verfolgung durch und sicherte sich am Samstag seinen elften Saisonerfolg. Bei seinem 63. Weltcuptriumph verwies der fünfmalige Olympiasieger (2 Fehler) einmal mehr in überlegener Manier seinen Teamkollegen Sturla Holm Laegreid (0/+ 40,2 Sekunden) und den Schweden Martin Ponsiluoma (2/+ 1:02,1 Minuten) auf die Plätze.

Seine starke Form bestätigte Roman Rees, der wie tags zuvor hervorragender Vierter wurde. Der 29 Jahre alte Freiburger musste nur eine Strafrunde laufen und hatte am Ende 1:34,3 Minuten Rückstand auf Bö. „Es war hinten raus richtig gut“, sagte Rees.

Der Sprint-Zehnte Benedikt Doll rutschte nach drei Fehlern auf Platz zwölf, Justus Strelow wurde 16., David Zobel 20., Johannes Kühn 25., und Philipp Nawrath kam als 34. ins Ziel.

Am Sonntag beenden die Männer mit der Staffel (14.30 Uhr/ZDF und Eurosport) den letzten Weltcup vor der Heim-WM (8. bis 19. Februar) in Oberhof. (dpa)


Denise Herrmann-Wick feiert Sieg in der Verfolgung von Antholz

In der 10-km-Verfolgung der Frauen in Antholz hat Denise Herrmann-Wick den zehnten Weltcup-Erfolg ihrer Karriere gefeiert. Die Italienerin Lisa Vittozzi aus Italien wurde Zweite vor der Schwedin Elvira Öberg.

Zuletzt hatte Herrmann-Wick Anfang Dezember den Sprint von Hochfilzen gewonnen. In Antholz verbesserte sie sich trotz zweier Strafrunden von Rang sechs an die Spitze, es war der insgesamt zehnte Weltcupsieg ihrer Karriere.

Hannah Kebinger (1/+1:19,6) gelang in ihrem erst zweiten Saisonrennen mit Rang zehn ihr bestes Karriereergebnis, Janina Hettich-Walz (4/+1:26,7) bestätigte als Zwölfte ihren starken Sprint. Sophia Schneider (4/+1:59,8) landete erneut auf Rang 21, Vanessa Voigt (2/+2:18,4) erreichte den 25. Platz.

Die frühere Staffel-Weltmeisterin Franziska Preuß (3/+3:12,1) verbesserte sich beim zweiten Teil ihrer Rückkehr in den Weltcup um vier Plätze auf den 34. Rang. Vanessa Hinz, die in Peking mit der Staffel Olympia-Dritte wurde, hatte die Rennen in Antholz erneut krankheitsbedingt verpasst und wartet damit weiter auf ihr Saisondebüt im Weltcup. (sid)


Antholz: Roman Rees verpasst Podium nur knapp

Die deutschen Biathleten sind zum Auftakt des Weltcups in Antholz knapp am Podest vorbeigelaufen. Im Sprint über 10 Kilometer gelang Roman Rees am Freitag (20. Januar 2023) mit Rang vier das beste Ergebnis. Der Sieg ging beim ersten Teil der Generalprobe für die Heim-WM in Oberhof einmal mehr an den Norweger Johannes Thingnes Bö, der im 13. Saisonrennen zum zehnten Mal oben stand. Rees schoss wie Bö nur einmal daneben und hatte im Ziel 56,7 Sekunden Rückstand.

Zweiter wurde bei Bös 62. Weltcupsieg der Schwede Martin Ponsiluoma (1/+31,4) vor Bö-Teamkollege Sturla Holm Lägreid (0/+37,3). Justus Strelow (0/+1:23,6) lief als Neunter zum zweiten Mal in Folge in die Top Ten. Der schnelle Ex-Weltmeister Benedikt Doll (3/+1:30,5) erreichte Rang zwölf. David Zobel (2/+2:11,0) und Johannes Kühn (4/+2:46,6) verpassten die Top 30. Auch Philipp Nawrath (3) verfehlte ein Top-Resultat. Der 29-Jährige hatte kurzfristig Lucas Fratzscher (Atemprobleme) ersetzt, der nach überzeugenden Leistungen im IBU-Cup ursprünglich sein Saisondebüt geben sollte. Das Verfolgungsrennen über 12,5 Kilometer beginnt am Samstag um 15 Uhr (ZDF und Eurosport), zwei Stunden zuvor gehen die Frauen um Olympiasiegerin Denise Herrmann-Wick in die Loipe. Den Weltcup-Abschluss bilden tags darauf die beiden Staffeln. (sid)


Herrmann-Wick Sechste im Biathlon-Sprint von Antholz

19. Januar, 17.02 Uhr: Denise Herrmann-Wick hat bei der WM-Generalprobe im Sprint in Antholz den sechsten Platz belegt. Die 34 Jahre alte Einzel-Olympiasiegerin leistete sich am Donnerstag zwei Schießfehler und verpasste drei Wochen vor der Heim-Weltmeisterschaft in Oberhof (8. bis 19. Februar) einen weiteren Podestplatz.

Den Sieg sicherte sich die fehlerfreie Italienerin Dorothea Wierer bei ihrem Heimspiel, Herrmann-Wick hatte nach 7,5 Kilometern 23,1 Sekunden Rückstand auf die Ex-Weltmeisterin. Platz zwei sicherte sich die Französin Chloe Chevalier vor der Schwedin Elvira Öberg (beide 0 Fehler).

Bei ihrer Weltcup-Rückkehr nach mehrwöchiger Krankheitspause musste sich Franziska Preuß in Südtirol mit Rang 38 begnügen. In der Loipe konnte die 28-Jährige noch nicht wieder mithalten und hatte 1:40,7 Minuten Rückstand auf die Spitze. Dank ihres mit Abstand stärksten Saisonrennens wurde Janina Hettich-Walz ohne Schießfehler Siebte und erfüllte so die verbandsinterne Norm für die WM in Thüringen. (dpa)


Ruhpolding: Vanessa Voigt auf Rang 5 im Massenstart

15. Januar, 15.32 Uhr: Biathletin Vanessa Voigt hat zum Abschluss des Heim-Weltcups in Ruhpolding einen Podestplatz nur knapp verpasst. Die 25-Jährige kam in Abwesenheit von Denise Herrmann-Wick im Massenstart über 12,5 Kilometer als beste Deutsche auf Rang fünf, trotz Problemen mit der Waffe beim Anschießen unterliefen ihr beim Sieg der Französin Julia Simon lediglich zwei Fehler.

Für die Thüringerin war es das zweitbeste Saison-Ergebnis, 35 Sekunden fehlten aufs Stockerl. Vorzeigeläuferin Herrmann-Wick hatte kurzfristig auf einen Start verzichtet. Die 34-Jährige fühle sich „nach den intensiven Belastungen der vergangenen Tage nicht zu 100 Prozent fit“, teilte der Deutsche Skiverband (DSV) mit. Mit Blick auf die Heim-WM in Oberhof (8. bis 19. Februar) solle nach Rücksprache mit Trainern und Teamarzt „kein Risiko durch eine weitere Wettkampfbelastung eingegangen werden“. Neben Olympiasiegerin Herrmann-Wick fehlten mit Gesamtweltcupsiegerin Marte Olsbu Röiseland und der Weltcupzweiten Elvira Öberg auch weitere Topläuferinnen mit leichten gesundheitlichen Problemen.

Ab Donnerstag sollen sie bei der WM-Generalprobe in Antholz alle wieder dabei sein. Eine Rückkehr der seit Jahresbeginn wegen eines Infekts fehlenden Franziska Preuß ließ die deutsche Mannschaftsleitung dagegen weiter offen. (sid)


Biathlon in Ruhpolding: Norweger dominant, Strelow auf Platz acht

14. Januar, 15.53 Uhr: Die deutschen Biathleten haben zum Abschluss des Heim-Weltcups in Ruhpolding das Podest verpasst. Hoffnungsträger Benedikt Doll erlebte 24 Tage vor WM-Beginn im Massenstart über 15 Kilometer mit fünf Strafrunden als 15. eine Enttäuschung. Bester Skijäger des Deutschen Skiverbandes (DSV) wurde vor 19.000 Zuschauern Justus Strelow auf Rang acht, der 26-Jährige holte mit nur einem Fehler sein bestes Ergebnis im Weltcup. „Die Ski waren überragend. Schade, wenn man es nicht nutzen kann“, sagte Doll in der ARD: „Fünf Fehler sind einfach zu viel, ich war nur am hinterherlaufen. Das war einfach nicht gut am Schießstand.“

Dominator Johannes Thingnes Bö feierte trotz drei Fehlern seinen neunten Sieg im zwölften Einzelrennen, auf der Schlussrunde fing er noch seinen Landsmann Vetle Sjaastad Christiansen (2 Strafrunden/+19,3 Sekunden) ab. Den norwegischen Vierfacherfolg komplettierten Sturla Holm Lägreid (2/+35,3) und Tarjei Bö (1/+36,4). Roman Rees (3/+2:18,6) landete nach schlechtem Beginn auf Rang 22, David Zobel (3/+2:26,7) wurde 24. und Johannes Kühn (6/+2:49,0) kam auf Platz 27. 


Ruhpolding: Herrmann-Wick nicht beim Massenstart dabei

Olympiasiegerin Denise Herrmann-Wick verzichtet beim Biathlon-Weltcup in Ruhpolding am Sonntag (15. Januar 2023) kurzfristig auf den Massenstart. Die 34-Jährige fühle sich „nach den intensiven Belastungen der vergangenen Tage nicht zu 100 Prozent fit“, teilte der Deutsche Skiverband (DSV) mit. Mit Blick auf die Heim-WM in Oberhof (8. bis 19. Februar) solle nach Rücksprache mit Trainern und Teamarzt „kein Risiko durch eine weitere Wettkampfbelastung eingegangen werden“.

Auch Anna Weidel wird beim Rennen am Sonntagnachmittag (14.45 Uhr, ARD und Eurosport) über 12,5 Kilometer fehlen. Sie war schon am Samstag in der Staffel angeschlagen an den Start gegangen. Sie sei „noch nicht uneingeschränkt belastbar“. Auch hier solle „kein zusätzliches Risiko in Bezug auf die WM-Vorbereitung eingegangen werden“, so der DSV. Herrmann-Wick wollte noch am Sonntag von Ruhpolding nach Antholz reisen. Dort findet ab Donnerstag bis Sonntag der letzte Weltcup vor der WM statt. (dpa)


Biathlon in Ruhpolding: Frauen-Staffel trumpft ebenfalls auf

Auch die deutschen Biathletinnen sind beim Heim-Weltcup in Ruhpolding auf Platz zwei gelaufen und haben dem DSV-Team den zweiten Podestplatz des Jahres 2023 beschert. Anna Weidel, Sophia Schneider, Vanessa Voigt und Denise Herrmann-Wick mussten sich am Samstag (14. Januar 2023) wie tags zuvor die deutschen Männer nur dem norwegischen Team geschlagen geben.

Vor 17.000 begeisterten Fans in der ausverkauften Chiemgau Arena sicherte Schlussläuferin Herrmann-Wick Rang zwei ab und sorgte damit knapp vier Wochen vor der WM in Oberhof für ein wichtiges Erfolgserlebnis. Das Quartett leistete sich zehn Nachlader und hatte nach 4 x 6 Kilometern 15,3 Sekunden Rückstand auf Norwegen. Rang drei ging an Italien. Zum Saisonauftakt hatte es für die Damen-Staffel schon zu Rang zwei in Kontiolahti gereicht, zudem gab es in Hochfilzen noch einen vierten Platz. (sid)


Starke Leistung: Deutsche Staffel läuft hinter Norwegen auf Rang zwei

Die deutschen Biathleten haben sich beim Heim-Weltcup in Ruhpolding im dritten Staffelrennen den dritten Podestplatz der WM-Saison gesichert. David Zobel, Johannes Kühn, Benedikt Doll und Roman Rees mussten sich am Freitag nur Olympiasieger Norwegen geschlagen geben und wurden starker Zweiter.

Der norwegische Dominator Johannes Thingnes Bö hatte im Ziel 20,1 Sekunden Vorsprung vor dem deutschen Schlussläufer Rees. Platz drei ging vor 12.000 Zuschauern in der Chiemgau Arena bei einsetzendem Regen an Frankreich.

Das Männerteam des Deutschen Skiverbands hatte in diesem Winter zuvor Platz zwei in Kontiolahti und Rang drei in Hochfilzen belegt. Die bisherigen beiden Wettbewerbe gewann jeweils schon Norwegen. Das DSV-Quartett konnte vor heimischen Publikum dank einer starken Teamleistung Selbstvertrauen für die WM vom 8. bis 19. Februar im thüringischen Oberhof sammeln. Während sich Norwegen eine Strafrunde und sieben Nachlader leistete, präsentierten sich die Deutschen mit nur vier Nachladern am Schießstand am besten. (dpa)


Drei Strafminuten zu viel: Denis Herrmann-Wick im Einzel nur auf Platz 15

Olympiasiegerin Denise Herrmann-Wick (34) hat beim Heim-Weltcup in Ruhpolding ein erneutes Spitzenergebnis klar verpasst. Die deutsche Vorzeige-Biathletin kam im Einzel über 15 Kilometer nach drei Strafminuten nicht über Platz 15 hinaus, setzte aber mit 23,7 Sekunden Vorsprung immerhin die beste Laufzeit. Letztlich fehlten vor 10.000 Zuschauern 2:43,8 Minuten auf die fehlerfreie Siegerin Lisa Vittozzi (27) aus Italien.

Beste DSV-Skijägerin wurde Vanessa Voigt (1 Strafrunde/+2:10,7 Minuten) auf Rang elf. Die anderen Deutschen liefen 27 Tage vor dem Start der Heim-WM in Oberhof erneut hinterher. Sophia Schneider (3/+4:39,8), Juliane Frühwirt (2/+4:48,0) und Anna Weidel (3/+4:54,9) kamen nicht unter die besten 20. Zweite wurde überraschend die Französin Lou Jeanmonnot (0/+31,7) vor ihrer Landsfrau Julia Simon (1/+48,7).

„Das Laufen war wirklich gut. Aber im Einzel sind eben drei Fehler beim Schießen mindestens zwei zu viel“, sagte Herrmann-Wick. Am Freitag (14.25 Uhr) geht die Männerstaffel in der Besetzung David Zobel, Johannes Kühn, Benedikt Doll und Roman Rees über 4x7,5 Kilometer ins Rennen. Nach der Frauen-Staffel am Samstag (14.25) stehen zum Abschluss am Sonntag (12.30 und 14.45 Uhr/alle ARD und Eurosport) noch die WM-Generalproben im Massenstart an. (sid)

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