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Frühes Aus beim HeimspielPoldi sieht Verstappen-Drama

Poldi in Zandvoort

Copyright: Oliver Reuter

Lokalmatador Max Verstappen crasht bereits in der 2. Runde seines Heimrennens.

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Drama um Verstappen in Zandvoort: Die Zuschauer sind geschockt.

Was für ein Drama im vorerst letzten Formel-1-Rennen in Zandvoort: Lokalmatador Max Verstappen (28) krachte schon in der 2. Runde in die Mauer und schied aus.

„Ich bin okay“, funkte der Red-Bull-Heißsporn, der am Start vom schlecht weggekommenen Lewis Hamilton (41) und wenig später von seinem Teamkollegen Liam Lawson (24) berührt worden war. Zu dem Zeitpunkt führte Pole-Setter Lando Norris (26) vor WM-Spitzenreiter Kimi Antonelli (19), der Mercedes-Kollege George Russell (28) überholt hatte.

Hülkenberg vermeidet Mega-Crash

Bei der „Final Lap“ in Zandvoort sorgten 100.000 Zuschauer und zahlreiche Prominente für einen würdigen Rahmen. Neben dem niederländischen König Willem-Alexander, Königin Máxima und Prinzessin Alexia kam auch ein Kölner Prinz nach Zandvoort: Lukas Podolski (41).

Der Fußball-Weltmeister besuchte mit Manager Markus Krampe (55) erst die Red-Bull-Energystation und Garage und später die Startaufstellung.

Das Köln-Idol ist nicht nur Formel-1-Fan, sondern sponsert mit seinem Glücksgefühle-Festival in Hockenheim das Racing-Bulls-Team beim Niederlande-GP.

Auf der noch regennassen Dünen-Piste spielten sich dramatische Szenen ab: Durch das Trümmerfeld von Verstappens Auto drehte sich Audi-Fahrer Gabriel Bortoleto und dessen folgender Teamkollege Nico Hülkenberg konnte nur haarscharf ausweichen. „Das war knapp. Ich hätte Gabi beinahe ge-T-boned“, funkte der Emmericher. Sein Renningenieur Steven Petrik lobte: „Habe ich gesehen. Guter Job.“

Poldi in Zandvoort

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Lukas Podolski mit Manager Markus Krampe in der Racing-Bulls-Garage in Zandvoort. Ihr Glücksgefühle-Festival sponsert das B-Team von Red Bull beim Niederlande-GP.

Derweil überholte Haas-Heißdüse Esteban Ocon den verlangsamenden Alex Albon, der Williams-Pilot funkte erbost: „Das war crazy von Esteban mitten im Crash zu überholen.“

Nach den Aufräumarbeiten und gut 30 Minuten Unterbrechung wurde das Rennen neu gestartet. Pole-Setter Lando Norris (McLaren) verlor die Führung an WM-Spitzenreiter Kimi Antonelli, der beim ersten Start Mercedes-Kollege George Russell überholt hatte. Der Brite verlor noch eine Position an Oscar Piastri und hatte Charles Leclerc im Nacken, der seinerseits Ferrari-Kollege Hamilton überrascht hatte.

Danach beruhigte sich das Rennen, bis Russell durch einen gut getimten Reifenwechsel Platz drei von Piastri zurückeroberte. In der 34. Runde zeigte Leclerc wie schon im Sprintrennen (Sieger Russell), dass man auch in Zandvoort überholen kann und trickste Piastri aus. Kurz danach wurde der Australier auch von Hamilton aufgeschnupft.

Der aus den Sommerferien mit Freundin Kim Kardashian offenbar beflügelte Rekordweltmeister setzte in der 42. Runde zum Überholen an und funkte: „Ich bin schneller als Charles, meine Reifen sind besser. Es ist Zeit jetzt.“ Doch Teamchef Fred Vasseur verzichtete auf eine Stallorder und holte Leclerc lieber in die Box. Hamilton kommentierte bissig: „Großartiger Weg, Zeit zu verlieren.“

Auch der führende Antonelli beklagte sich bei seinem Renningenieur Peter Bonington: „Bono, ich habe keinen Grip.“ Der Italiener und auch Norris fuhren zum Reifenwechsel. Hamilton führte, doch nur bis zur 54. Runde: Da überholte Norris erst stark Antonelli und dann auch seinen Landsmann und übernahm wieder die Führung.

Hamilton schimpfte weiter: „Benutzt ihr mich als Versuchskaninchen, wie lange wollt ihr mich draußen lassen?“ Sofort holte man ihn und Leclerc rein für die finale Attacke. Auch Antonelli wechselte noch mal die Reifen, um Norris noch abfangen zu können und wurde an Russell vorbeigewunken. Doch dann klagte er über Aero-Probleme, und auch Hamilton schaffte es wegen einer virtueller Safety-Car-Phase nicht mehr an Russell vorbei.

Vorne fuhr Norris nach seinem ersten Saisonsieg in Budapest vor der Sommerpause und dem Sprintsieg gleich den nächsten Erfolg ein und verringerte in der WM seinen Rückstand auf Antonelli deutlich. Abseits der Top-Autos fuhr Hülkenberg ein starkes Rennen und steuerte seinen Audi auf Rang acht. Teamkollege Bortoleto strandete nach seinem Anfangsdreher auf Rang 13.

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Verstappen ätzt
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