Vettel-Team rüstet weiter auf McLaren-Boss kommt zu Aston Martin: WM-Titel in vier Jahren?

Rennfahrer Stoffel Vandoorne im Gespräch mit McLaren-Boss Martin Whitmarsh.

Stoffel Vandoorne (McLaren, l.) redet am 12. Mai 2018 mit Martin Whitmarsh in Barcelona.

Hinter den Kulissen der Formel 1 ist dem Aston-Martin-Team ein personeller Coup gelungen. Sebastian Vettel erhält einen neuen Boss, der lange bei McLaren gearbeitet hat.

London. Sebastian Vettels (34) Aston-Martin-Rennstall hat einen großen Namen der Formel 1 an Land gezogen. Der Brite Martin Whitmarsh, von 1989 bis 2014 in verschiedenen Führungspositionen bei McLaren tätig, übernimmt beim Rennstall des Ex-Weltmeisters aus Heppenheim die Position des Group Chief Executive Officer.

Dies gab Aston Martin am Mittwoch (21. September 2021) bekannt. Der 63-Jährige tritt seinen Posten am 1. Oktober an.

Aston Martin: Ziel ist der WM-Titel in der Formel 1

„Martin wird in leitender Funktion Verantwortung tragen und mich bei der Festlegung der neuen strategischen Richtung für Aston Martin Performance Technologies und seine Tochtergesellschaften unterstützen“, sagte Teambesitzer Lawrence Stroll: „Dazu gehört auch das entscheidende Ziel, die Umwandlung des Aston-Martin-Teams in eine Organisation zu leiten, die innerhalb der nächsten vier bis fünf Jahre die Formel-1-Weltmeisterschaft gewinnt, und es in einem ähnlichen Zeitraum zu einem Unternehmen mit einem Umsatz von einer Milliarde Pfund (1,16 Milliarde Euro, Anm.d. Red.) zu entwickeln.“

Teamchef Otmar Szafnauer erklärte: „Unser Ziel ist es, in allem, was wir tun, zu gewinnen, und trotz des zunehmenden Umfangs und zukünftigen Wachstums unserer Aktivitäten abseits der Rennstrecke bleibt unser Fokus auf Siege in der Formel 1 unvermindert bestehen. Martins Ankunft wird es mir ermöglichen, 100 Prozent meiner Energie darauf zu verwenden, das Aston-Martin-Team zu einer Siegmaschine zu machen.“

Im Verlauf der Saison sicherte sich Aston Martin bereits die Dienste mehrerer führender Ingenieure von Konkurrenzteams. In der vergangenen Woche legte der Rennstall, der im Vorjahr noch Racing Point hieß, im englischen Silverstone den Grundstein für eine hochmoderne Fabrik. (sid)

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