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Nachspiel für Formel-1-Pilot Kein Alkohol, dafür aber Strafpunkte für Max Verstappen

Max Verstappen trägt eine Kappe und schaut mit geöffnetem Mund zur Seite.

Max Verstappen vom Red-Bull-Team beim Rennen in Saudi-Arabien am 5. Dezember 2021.

Der Grand Prix in Dschidda wird den Fans und Fahrern der Formel 1 so schnell nicht aus dem Kopf gehen. Für Max Verstappen hat die Kollision mit Lewis Hamilton sogar ein Nachspiel.

Die Feierlichkeiten samt Champagner-Duschen auf dem Podium gehören nach einem Formel-1-Rennen eigentlich dazu, doch Max Verstappen (24) hielt sich am Sonntag (5. Dezember 2021) nicht an diese Etikette. Der Red-Bull-Pilot war angefressen.

Beim Rennen in Saudi-Arabien hatte sich Verstappen zuvor seinem WM-Konkurrenten Lewis Hamilton (36) geschlagen geben müssen. Mehrfach waren die beiden Formel-1-Asse während des Rennens aneinander geraten, wofür es nun sogar noch eine nachträgliche Strafe gibt.

Formel 1: Strafpunkte für Max Verstappen

Das kontroverse Chaos-Rennen im Wüstenstaat hat für Max Verstappen ein Nachspiel. Der Red-Bull-Pilot erhielt für eine Kollision mit dem späteren Rennsieger Lewis Hamilton im Mercedes nachträglich eine Zehn-Sekunden-Strafe.

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Er habe auf eine Art gebremst, die zum Zusammenstoß geführt hat, teilten die Stewards am Sonntag mit.

Da Verstappen als Zweiter aber rund 16 Sekunden vor dem Dritten Valtteri Bottas im zweiten Mercedes lag, änderte das an seiner Platzierung nichts. Der 24-Jährige erhielt außerdem obendrein zwei Strafpunkte. Verstappen hatte schon während des Grand Prix in Dschidda eine Fünf-Sekunden-Strafe bekommen.

Die Strafpunkte (Penalty-Points) sind vergleichbar mit den in Deutschland bekannten Punkten in Flensburg: Es gibt ein Register, in dem die Strafpunkte gelistet werden.

Sammelt ein Fahrer innerhalb eines Jahres zwölf solcher Strafpunkte, wird er für ein Rennen gesperrt. Zurzeit steht Verstappen bei sieben Strafpunkten. Das Verfallsdatum der Punkte ist der 12. September 2022. Seit der Einführung dieser Strafpunkt-Regelung gab es bisher noch keinen Fahrer, der diese zwölf Punkte erreicht hat.

Rosenwasser statt Champagner

Nach dem Rennen verließ Verstappen das Podium für die Siegerehrung frühzeitig. Den Grund für seinen verfrühten Abgang schob der 24-Jährige auf das Verbot von Alkohol in der absolutistischen Monarchie Saudi-Arabien: „Da war kein Champagner dabei. Das hat keinen Spaß gemacht.“

Stattdessen spritzte Hamilton mit Rosenwasser um sich. Red Bulls Motorsportchef Dr. Helmut Marko (78) sah kein Problem im Abgang seines Schützlings Verstappen und beschönigte dessen Verhalten als angemessenes Zeigen von Emotionen. (jm/dpa)

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