Formel 1 für lau: Fans sehen Rennen per Verkehrskamera
Kurioser F1-StreamAutobahn-Webcam zeigte Miami-Grand-Prix

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Den Großen Preis von Miami konnte man auch teilweise durch eine Verkehrskamera verfolgen.
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Ein ganz besonderes Spektakel bot sich am Wochenende beim Grand Prix in Miami. Anstatt auf kostspielige Tickets oder Pay-TV zurückzugreifen, nutzten findige Motorsport-Anhänger die Kameras des Florida Turnpike für eine alternative Sicht auf das Rennen.
Ein Video, das auf X die Runde machte, dokumentiert die kuriose Szene: Man sieht die Rennboliden an einer öffentlichen Überwachungskamera vorbeiflitzen. Der Clip explodierte förmlich und sammelte binnen weniger Stunden Millionen Klicks sowie zehntausende Reaktionen. Das führte vielen Fans auf witzige Art einen bekannten Umstand vor Augen.
Formel 1 für lau: Genialer Trick begeistert die Fans
Das Prinzip dahinter ist ebenso einfach wie genial: Da die Kamera nahe der Rennpiste des Miami International Autodrome aufgestellt ist, lässt sich das Geschehen in Ausschnitten mitverfolgen. Das Ganze kommt ohne Sprecher, ohne Reklame und – das ist der Clou – völlig umsonst.
Im Netz feierten die User die Aktion. Viele bezeichneten es scherzhaft als den „Miami Grand Prix at home“. Besonders gelobt wurde die unverfälschte Sicht, die manche sogar fesselnder fanden als die offiziellen Fernsehbilder.
Behörden in den USA kennen das Phänomen bereits
Diese Begebenheit ist in den USA kein Einzelfall. Bei Großveranstaltungen wie Rennen der Formel 1 oder NASCAR greifen Fans immer wieder auf öffentliche Live-Feeds und Verkehrskameras zurück. Die verantwortliche Behörde, in diesem Fall das Florida Department of Transportation, bleibt dabei meistens entspannt, sofern die Technik nicht kollabiert.
Die Zuschauer des kuriosen Streams wurden Zeugen des Triumphs von Kimi Antonelli. Der Mercedes-Fahrer feierte seinen dritten Grand-Prix-Erfolg nacheinander, hielt Verfolger Lando Norris auf Distanz und siegte vor dem Weltmeister im verbesserten McLaren.
Für Nico Hülkenberg endete das Rennen dagegen bitter. Der deutsche Fahrer in seiner ersten Saison mit Audi musste nach einer Kollision und späteren Problemen mit dem Getriebe seinen Wagen frühzeitig abstellen. Das Warten auf die nächsten WM-Punkte geht für ihn somit weiter. (red)
Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

