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Irres Finale in FlandernVan der Poel eingeholt – Teamkollege Philipsen rettet den Sieg

UCI WorldTour - In Flanders Fields

Copyright: Elias Rom/Belga/dpa

Holt sich in Wevelgem den Sieg: Jasper Philipsen

Was für ein Finale! Ein Superstar wird kurz vor dem Ziel eingeholt, doch sein Teamkollege rettet den Sieg.

Was für ein Teameinsatz! Sprint-Ass Jasper Philipsen hat für seinen Kapitän Mathieu van der Poel die Kastanien aus dem Feuer geholt und den Sieg beim Klassiker In Flanders Fields gesichert. In einem hochspannenden Finale war der Belgier im Sprint aus einer größeren Gruppe heraus nicht zu schlagen. Bei der 88. Auflage des Rennens, das früher als Gent-Wevelgem bekannt war, komplettierten nach 240,8 Kilometern der Däne Tobias Lund Andresen sowie der Franzose Christophe Laporte das Podium auf den Rängen zwei und drei.

Dabei sah es lange nach einem anderen Sieger aus! Wie die dpa berichtet, wurden nur etwa einen Kilometer vor dem Zielstrich van der Poel und sein ewiger Konkurrent Wout van Aert (Belgien) nach einer langen Attacke doch noch gestellt. Das Duo war 36 Kilometer vor Rennende am Kemmelberg davongezogen, vermochte den herausgefahrenen Vorsprung aber nicht bis zum Schluss zu verteidigen.

„Das ist ein Klassiker, den ich seit vielen Jahren gewinnen wollte. Leider hat es nie gereicht“, erklärte Sieger Philipsen im Anschluss. „Es war eine ideale Situation für das Team. Mathieu hat einige Kilometer vor dem Ziel bereits mitgeteilt, dass er wegen Freitag nicht die besten Beine hatte. Ich war dagegen noch frisch.“ Erst zwei Tage zuvor hatte van der Poel beim E3-Preis eine kräftezehrende Solofahrt hingelegt und den Sieg mit letzter Energie über die Linie gebracht.

Deutsche im Finale chancenlos

Die Profis aus Deutschland hatten mit dem Ausgang des Rennens nichts zu tun. Der ehemalige Sieger John Degenkolb kam auf Rang 14, Nils Politt belegte Position 18.

Für van der Poel wäre es der erste Triumph bei diesem Traditions-Event gewesen – eine ideale Vorbereitung auf die Flandern-Rundfahrt in der kommenden Woche. Dort steht das nächste große Aufeinandertreffen mit Superstar Tadej Pogacar an. Der slowenische Ausnahmeathlet, welcher vor einer Woche zum ersten Mal den Klassiker Mailand-Sanremo für sich entschied, pausierte bei den Wettbewerben in Belgien an diesem Wochenende. (red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

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