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Der neue KlassikerMagdeburg und Berlin kämpfen in Köln um den Handball-Thron

SC Magdeburg

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Feierten 2025 den Titel in der Champions League: Die Handballer des SC Magdeburg. (Archivbild)

Machtverschiebung im Handball: Magdeburg gegen Berlin

Für eine lange Zeit galten die Begegnungen von THW Kiel und SG Flensburg-Handewitt als das absolute Nonplusultra im deutschen Handball. Doch die Ära des Rekordmeisters gegen die „Hölle Nord“ ist Geschichte. Eine Machtverschiebung hat stattgefunden. Nun entwickelt sich das Duell im Osten zwischen Meister SC Magdeburg und den Füchsen Berlin zum potenziell neuen Klassiker in Deutschland.

Hier prallen die siegreichsten HBL-Teams der jüngeren Vergangenheit aufeinander. Es sind zwei Vereine, die in Deutschland und auch auf internationaler Bühne den Ton angeben. Der amtierende Meister trifft auf den Vize. Der Gewinner der Champions League misst sich mit dem Pokalchampion. Am Samstag (15.00 Uhr) steht in der Kölner Vorschlussrunde der Königsklasse der nächste Akt an.

Gidsel spricht Klartext: „Unfassbare Rivalität“

„Magdeburg gegen Berlin ist zu einem modernen Klassiker geworden, sowohl in Deutschland als auch in Europa“, stellt Füchse-Star und Welthandballer Mathias Gidsel fest und erwähnt eine „unfassbaren Rivalität“.

Mathias Gidsel

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Die Füchse Berlin brauchen Welthandballer Mathias Gidsel in Bestform. (Archivbild)

Das Spiel ist eine Neuauflage des letztjährigen Finales, bei dem die Mannschaft des SCM unter Erfolgscoach Bennet Wiegert den Sieg davontrug. „Der SC Magdeburg und die Füchse Berlin sind in jedem Spiel favorisiert, also sind sie auch in diesem Halbfinale der Champions League beide Favoriten. Ich rechne mit einem engen Spiel, das erst in den letzten Aktionen entschieden wird“, prognostiziert Bundestrainer Alfred Gislason gegenüber der Deutschen Presse-Agentur.

„Das Beste, was der deutsche Handball zu bieten hat“

Eine größere Kulisse für dieses Top-Duell ist kaum vorstellbar. In der Kölner Lanxess-Arena werden rund 20.000 Zuschauer erwartet. Unter Spielern hat die Halle schon lange den Spitznamen „Kathedrale des Handballs“. Der „Superbowl des Handballs“, wie Mathias Gidsel das Final4 bezeichnet, wird durch das zweite Semifinale zwischen Aalborg HB aus Dänemark und Rekordchampion FC Barcelona (18.00 Uhr) vervollständigt: „Hier treffen die Giganten aufeinander.“

Von Stefan Kretzschmar kam die Einschätzung, es sei „das Beste, was der deutsche Handball zu bieten hat“. Und die Meinung von Gislason? Der Nationaltrainer aus Island möchte keine Festlegung treffen: „Auch wenn Magdeburg und Berlin derzeit sicher herausragend sind, gibt es in Deutschland nicht den Handball-Klassiker. Gerade das macht die Bundesliga so herausragend.“

Zusätzliche Spannung erhält die Partie durch die gegensätzlichen Ausrichtungen der Klubs. Da ist der SCM, der für eine enorme Handball-Historie mit einer breiten Anhängerschaft seit den Tagen der DDR steht. Im Gegensatz dazu symbolisieren die Füchse den Aufstieg eines modernen Vereins aus der Hauptstadt, der sich erst in der vergangenen Dekade in der Elite etabliert hat.

Hanning: Würde mich nicht wundern, wenn wir gewinnen

Die Mannschaft aus Berlin erreicht zum zweiten Mal die Vorschlussrunde im höchsten europäischen Wettbewerb. „Das war kein Zufall letztes Jahr. Ich hoffe, wir machen das Final4 nochmal grün“, lautet Gidsels Appell an die Anhänger der Füchse. Motivieren soll die Tatsache, dass man erst vor kurzem am gleichen Ort den Pokal gewinnen konnte. „Ich glaube, dass das maximal hilft. Du fährst in etwas, was du kennst“, äußert sich Klub-Chef Bob Hanning.

Schon im Anschluss an den nervenaufreibenden Thriller im Viertelfinale zeigte sich der 58-Jährige kämpferisch und verkündete selbstbewusst: „Ich würde mich nicht wundern, wenn wir die Champions League gewinnen.“

Magdeburg zurück im Kölner Wohnzimmer

Für die Magdeburger ist die Arena in der Domstadt beinahe wie ein zweites Zuhause. Die Truppe von der Elbe reist seit 2023 bereits zum dritten Mal in den Kölner Handball-Tempel, um sich die Krone Europas aufzusetzen.

Christian O'Sullivan

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Verlässt den SC Magdeburg: Christian O'Sullivan. (Archivbild)

„Ich finde, wir haben uns Jahr für Jahr gesteigert. Die aktuelle Mannschaft ist vielleicht die beste, in der ich gespielt habe“, sagt Kapitän Christian O'Sullivan vor seinen Abschiedsspielen für den SCM. Er relativiert jedoch: „Aber die anderen Mannschaften am Wochenende sind auf dem gleichen Level.“ (dpa/red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

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