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„Hey Jungs!“DHB-Stars hören plötzlich Bundestrainer nicht mehr zu

Beim deutschen Auftakt in die Handball-EM bekommen die DHB-Stars bei einer Auszeit ungebetenen Besuch. Trainer Alfred Gislason rufft zur Konzentration.

Die deutsche Handball-Nationalmannschaft ist mit einem umkämpften Sieg in die EM gestartet. Beim 30:27-Erfolg gegen Österreich brachte auch ein ungebetener Zuhörer bei einer Auszeit das Team nicht aus dem Konzept.

Kurz vor dem Ende der ersten Halbzeit war Bundestrainer Alfred Gislason gerade dabei, sein Team taktisch einzustellen, als Juri Knorr plötzlich abgelenkt war. Der Spielmacher hatte nur noch Augen für seinen Teamkollegen Renars Uscins.

Wespe stört Auszeit der deutschen Handballer bei EM

Der Grund: Auf dessen Schulter hatte sich eine Wespe gesetzt. Knorr versuchte vorsichtig, das Insekt mit den Fingern wegzuschnippen. Die Wespe flog erst noch einige Runden um Uscins’ Kopf, machte sich dann aber doch von dannen.

Gislasion schaute irritiert, ließ sich von dem ungebetenen Gast aber nicht lange aus der Ruhe bringen. „Hey Jungs!“, rief er sein abgelenktes Team zur Ordnung. Auch Co-Trainer Erik Wudtke mahnte zur Konzentration.

ARD-Kommentator Florian Naß war zunächst ebenfalls irritiert: „Wir haben gerade überlegt: Was war denn da gerade? War da irgendwie ein Tierchen?“ Co-Kommentator und Ex-Nationaltorwart Johannes Bitter klärte auf: „Ja, da war eine Wespe.“

Uscins selbst schilderte die Situation nach dem Spiel im dänischen Herning so: „Ich wusste nicht, was abgeht. Ich war ein bisschen verwirrt, als Juri gesagt hat: ‚Hey, pass auf!‘“

Juri Knorr schnippt die Wespe von Renars Uscins Schulter.

Bei einer Auszeit des deutschen Teams im ersten EM-Spiel gegen Österreich gab es einen ungebetenen Gast.

Angst habe er nicht gehabt, betonte der Rückraumspieler, den die Szene an die Darts-WM erinnerte. “Die Wespe ist wohl aus dem Ally Pally zu uns hergeflogen. Hoffentlich bringt sie uns Glück“, so Uscsins. Die Darts-Profis bekommen auf der Bühne in der Veranstaltungshalle in London seit Jahren regelmäßig tierischen Besuch.

DHB-Kapitän Johannes Golla gab zu, dass die Wespe bei der Auszeit durchaus gestört habe. „Wir wollten ja nicht, dass da noch jemand gestochen wird. Da sollten wir natürlich auch dem Tier gerecht werden und das irgendwie sicher verwahren“, betonte er nach dem Spiel.