Türkei-Traum geplatzt! Verband blockiert Wechsel von 11 Leichtathletik-Assen.
Hammer in der LeichtathletikVerband stoppt Türkei-Wechsel von elf Top-Stars

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Diskus-Olympiasieger Roje Stona darf nicht für die Türkei starten. (Archivbild)
Ein Riesen-Knall in der Welt der Leichtathletik! Für elf Top-Athleten, zu denen auch der jamaikanische Diskus-Olympiasieger Roje Stona gehört, ist der Traum vom Start für die Türkei geplatzt. Der Weltverband schob dem einen Riegel vor. Diese Entscheidung bedeutet auch das Aus für eine mögliche Teilnahme unter türkischer Flagge bei den Olympischen Spielen 2028 in Los Angeles.
Laut Informationen der dpa hatten neben Stona ebenfalls sein Landsmann Wayne Pinnock, der in Paris vor zwei Jahren die Silbermedaille im Weitsprung gewann, sowie die Langstrecken-Spezialistin Brigid Kosgei einen Nationenwechsel angestrebt. Die Läuferin aus Kenia holte sich 2021 beim olympischen Marathon die Silbermedaille.
Steckt ein Plan der türkischen Regierung dahinter?
Sämtliche elf Gesuche wurden vom Weltverband in einem Zug behandelt und einstimmig zurückgewiesen. Die Begründung hat es in sich: Es besteht der massive Verdacht, dass die türkische Regierung eine gezielte Taktik verfolgt. Wie es scheint, war geplant, dass die Sportlerinnen und Sportler zu einem Verein in der Türkei gehen, der vollständig unter staatlicher Finanzierung und Aufsicht steht.
Schutz der internationalen Wettbewerbe
World Athletics teilte mit, dass die Integrität von internationalen Wettkämpfen gewahrt werden müsse. Die aktuellen Regelungen zielen darauf ab, die nationalen Verbände zur Förderung ihrer eigenen Nachwuchstalente anzuspornen. Außerdem soll das Vertrauen der Sportler geschützt werden, dass ihre Nationalmannschaften nicht willkürlich durch Athleten von außerhalb verstärkt werden.
Ein kleines Trostpflaster bleibt den elf Athletinnen und Athleten aber trotz der Sperre: Die Teilnahme an Eintages-Veranstaltungen und Straßenläufen ist ihnen weiterhin gestattet. Auch dürfen sie in der Türkei wohnen und ihr Training absolvieren. (red)
Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.
