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ZDF-Team fassungslosReporterin enthüllt peinliche Methoden im WM-Stadion

Das Image ramponiert, die Geldgier weltweit bekannt – trotzdem schafft es die Fifa immer wieder aufs Neue, negativ zu überraschen. Das machte ein Bericht im ZDF zu Beginn der WM 2026 deutlich.

Dieser Zoff brodelte bis ganz kurz vor Beginn der Weltmeisterschaft! Im populärsten Fußballtempel des Turniers, dem Aztekenstadion in Mexiko, stritten sich 14.000 Ticketinhaber mit der Fifa um ihre Plätze bei der WM 2026.

Als dem Betreiber beim Bau des Stadions in den 1960er Jahren das Geld ausging, verkaufte er 600 Logen und 8.000 einzelne Sitzplätze an finanzstarke Fußballfans. Dafür erhielten sie das Recht, für 99 Jahre (bis 2065) alle Events in dem Stadion kostenlos besuchen zu dürfen.

Jochen Breyer spottet: „Herzlich willkommen im Reich der Fifa“

Der Fußball-Weltverband wollte die Karten für das Turnier jedoch entziehen und auf eigene Rechnung verkaufen – erfolglos! Zwar musste der Stadionbetreiber die Fifa für die Einnahme-Ausfälle entschädigen und eine Mega-Summe von 63 Millionen Euro zahlen, doch in gewohnter Geldgier wollte der Verband bei der WM 2026 noch mal abkassieren.

In einer TV-Schalte im ZDF enthüllte Moderatorin Amelie Stiefvatter (35) vor dem Eröffnungsspiel zwischen Mexiko und Südafrika (2:0), mit welchen peinlichen Methoden die Fifa versuchte, den „Dauerkarteninhabern“ im Aztekenstadion doch noch das Geld aus der Tasche zu ziehen.

Stiefvatter berichtete, dass sie am Vortag mit Roberto Ruano einen der Logenbesitzer treffen und sich über die Bedingungen rund um die WM unterhalten konnte. Am Tag des Eröffnungsspiels durfte sie sich dann sogar in den Räumlichkeiten ein Bild machen, erfuhr dabei Ungeheuerliches.

Das Mitbringen eigener Speisen und Getränke verbot die Fifa verständlicherweise, machte allerdings ein kulinarisches Angebot, das wie ein Stein im Magen liegt.

ZDF-Reporterin Amelie Stiefvatter bei der WM 2026.

Copyright: Screenshot ZDF

Amelie Stiefvatter war für das ZDF beim Eröffnungsspiel der WM 2026 im Aztekenstadion in Mexiko im Einsatz.

„Er hat das Angebot der Fifa bekommen, für 50.000 Euro jetzt hier heute verpflegt zu werden“, sagte Stiefvatter über den irren Wucher-Preis für das Spieltagsmenü, bei dem der Logenbesitzer wenig überraschend abwinkte. Schon zuvor hatte er Ärger mit der Fifa, die die Tickets bis wenige Tage vor WM-Beginn trotz eines Gerichtsurteils nicht rausrücken wollte.

Dass der zwielichtige Weltverband trotz seines extrem ramponierten Rufs durch solche Geschäftsgebaren noch immer auf Neue negativ überraschen kann, wurde an den Reaktionen im ZDF-Studio deutlich. 

„50.000 Euro, das ist die Fifa! Herzlich willkommen im Reich der Fifa“, spottete Moderator Jochen Breyer (43) ungläubig, während Katrin Müller-Hohenstein (60) als Reaktion nur ein fassungsloses „Wow“ herausbrachte.

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