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Wunderkind der 2. BundesligaVerletzung im Topspiel: 16-Jährigem droht Saisonaus

Hertha BSC bangt im Rennen um die Bundesliga um ihr größtes Talent. Kennet Eichhorn hat sich im Spiel gegen Schalke wohl schwerer verletzt.

Eine ganz miese Nachricht für Hertha BSC im Kampf um die Rückkehr ins Oberhaus! Coach Stefan Leitl (48) hat ein immer größeres Lazarett, und das kurz vor den wichtigen Partien gegen Karlsruhe, Darmstadt, Elversberg, Hannover und Paderborn.

Es fehlen schon Diego Demme (34) aufgrund von Schwindelanfällen und Maurice Krattenmacher (20) wegen einer Oberschenkelverletzung. Jetzt kommt es für den Hauptstadtklub aber noch dicker.

Hertha BSC bangt um Wunderkind.

Ausnahmetalent Kennet Eichhorn (16) hat sich bei der Partie gegen den FC Schalke 04 (0:0) eine Blessur am Sprunggelenk zugezogen. Für den zentralen Mittelfeldakteur, der als unersetzlich angesehen wird, könnte die Saison damit sogar komplett gelaufen sein!

Eine Syndesmose-Verletzung wird befürchtet. Das wäre eine bittere Pille für den teuersten Profi der 2. Liga, dessen Wert auf 20 Millionen Euro geschätzt wird. Zusätzliche Checks in den nächsten Tagen müssen Aufschluss geben, aber die Aussicht auf eine baldige Rückkehr wird immer geringer. Das berichtet „Bild“.

Die Verletzung ist für Eichhorn selbst ein riesiges Desaster. Der Youngster wird von etlichen nationalen Spitzenvereinen wie Bayern, Dortmund und Leipzig, sowie international von Barcelona, Manchester United, PSG und Real Madrid umworben. Seine Ausstiegsklausel liegt Berichten zufolge bei „nur“ 10 bis 12 Millionen Euro.

Was die Sache besonders tragisch macht: Unmittelbar nachdem er gegen Schalke vom Platz musste, zeigte sich der junge Spieler noch total optimistisch. Über die Blessur an seinem rechten Knöchel sagte er zu Coach Leitl: „Es geht weiter. Ich habe zwei Füße.“

Die mögliche lange Zwangspause des Super-Talents versetzt den ganzen Klub in Aufruhr. Obwohl er noch so jung ist, galt der Spielführer der U17-Nationalelf unter Leitl als unumstrittener Stammspieler und Anführer. Im Team stellte sich häufig nur die Frage: „Wer spielt neben Eichhorn im defensiven Mittelfeld?“

Kurz vor der Partie gegen Schalke äußerte sich Leitl noch voller Bewunderung über seinen Schützling: „Es ist erstaunlich, wie Kenny das Ganze annimmt. Wenn man mit ihm spricht, verspürt man keinen Stress bei ihm, keinen negativen Stress. Er macht alles mit einer gewissen Ruhe und Gelassenheit und einer inneren Überzeugung. Er ist ein fantastisches Talent, das hoffentlich gesund bleibt, und einen unfassbaren Weg vor sich hat.“ Diese Hoffnung wurde jetzt auf tragische Art und Weise erst einmal zunichtegemacht. (red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

Justin Diehl (l.) und Nikolas Nartey vom VfB Stuttgart

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