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Eskalation nach Keller-KrimiOrdner schützen Wolfsburg-Profis vor den eigenen Fans

Pyrotechnik nach dem Spiel zwischen Wolfsburg und dem HSV:

Copyright: IMAGO/STEINSIEK.CH

Fans des VfL Wolfsburg ließen ihrem Frust nach der Niederlage gegen den HSV freien Lauf.

Aktualisiert

Der VfL Wolfsburg kassiert im Abstiegskampf eine bittere Niederlage gegen den Hamburger SV. Nach Abpfiff kippt in der Fankurve des Abstiegskandidaten die Stimmung.

Trainer Daniel Bauer steht nach dem nächsten Rückschlag mit dem VfL Wolfsburg vor dem Aus.

Gegen den Hamburger SV verlor der schwer kriselnde Fußball-Bundesligist am Samstag trotz Führung mit 1:2 (1:1). Während der VfL in der Tabelle weiterhin auf Abstiegsrang 17 feststeckt, muss Bauer nach nur knapp vier Monaten im Amt die Ablösung fürchten.

Wolfsburg-Spieler trauen sich nicht zu den Fans

Hamburgs Luka Vuskovic (33./Foulelfmeter nach Videobeweis) und Jean-Luc Dompé (58./Foulelfmeter) brachten Wolfsburg die nächste Pleite bei, für den VfL traf Christian Eriksen (22./Foulelfmeter).

Wolfsburg steht nun bei nur einem Sieg aus den vergangenen elf Partien und zittert vor dem ersten Abstieg seiner Bundesliga-Geschichte. Es sei kein Endspiel für ihn, sondern ein „Sechs-Punkte-Spiel“ für den Verein, hatte Bauer im Vorfeld gesagt, ehe er die VfL-Fans zur tatkräftigen Unterstützung animierte, um den HSV-Anhängern Paroli zu bieten.

Nach Abpfiff kippte in Wolfsburg dann aber die Stimmung. Zunächst gab es eine Rudelbildung zwischen zahlreichen Spielern beider Teams. Fans zündeten kurz darauf Pyrotechnik und warfen zahlreiche Fackeln in den Innenraum, auch Böller waren zu hören. Mehrere Fanartikel brannten außerdem auf dem Boden vor der Kurve.

Mehrere Ordner bildeten eine Sicherheitskette zwischen den Fans und der Mannschaft, die sich angesichts der dichten Rauchschwaden und der aggressiven Stimmung in der Kurve nicht zu ihren Fans trauten. „Das sind Bilder, da denkst du: Die sind schon abgestiegen“, sagte Sky-Moderator Michael Leopold.

In Wolfsburg dürfte als Reaktion auf die nächste Pleite das Aus von Trainer Daniel Bauer (43) folgen. Der erfolglose Coach war schon vor dem HSV-Spiel überraschend im Amt bestätigt worden, obwohl schon die Namen mehrerer erfahrener Feuerwehrmänner als möglicher Nachfolger gehandelt wurden. Dieter Hecking gilt beim VfL als Top-Kandidat auf den Job als möglicher Retter. (sid/bc)

Spielszene im Bundesliga-Duell zwischen Wolfsburg und dem Hamburger SV.

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