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„Ekelhafter Moment“WM-Moderatorin lästert über Geburt – Sender reagiert

Jeremy Doku

Copyright: Omar Havana/AP/dpa

Mit ihren Aussagen zu Jeremy Doku hat eine französische Sportjournalistin für Aufregung gesorgt. (Archivbild)

Aktualisiert:

TV-Eklat um WM-Star Doku: Moderatorin nennt Geburt „ekelhaft“ und wird daraufhin sofort abgesetzt.

Ein unfassbarer Kommentar einer Fernsehmoderatorin zur anstehenden Geburt beim Kind von WM-Star Jeremy Doku (24) hat international einen Skandal ausgelöst.

Für die französische Journalistin France Pierron hatte das sofortige Folgen: In der darauffolgenden Sendung war sie nicht mehr dabei!

Sender distanziert sich von den Pierron-Aussagen

Was war geschehen? Pierron hatte in der Sendung „L'Équipe de Choc“ ihr Unverständnis darüber geäußert, dass der belgische Nationalspieler das Turnier möglicherweise für die Geburt seines Kindes verlassen würde.

Ihre Worte machen fassungslos: „Du willst all das verlassen, um bei der Geburt deines Kindes dabei zu sein, die ein ekelhafter Moment ist, Verzeihung, wo der Papa zu nichts gut ist und eine Nebenrolle hat.“

Dieser krasse Spruch blieb nicht ohne Reaktion. Der Sender „L'Équipe“ gab bekannt, dass man sich von den Äußerungen komplett distanziert. Diese seien „sehr weit“ von den Prinzipien des Medienhauses entfernt. Eine Entschuldigung an den Fußballprofi und die Zuschauer wurde ebenfalls ausgesprochen.

Pierron hatte weiter argumentiert, eine Weltmeisterschaft sei eine vielleicht einmalige Chance, ein Kindheitstraum. „Es gibt Hunderte Fußballer, die töten würden, um dort zu sein, wo du bist“, sagte sie in Richtung Doku.

Im Netz hagelte es daraufhin massive Kritik. Der Zusammenschluss französischer Sportjournalistinnen (FJS) kritisierte die Worte der Moderatorin scharf und nannte sie „rückwärtsgewandt“.

Und was sagt der werdende Vater selbst? Der 24-jährige Profi und seine Frau Shireen bekommen im Juli ihren ersten Nachwuchs. Für Doku ist die Sache klar. Gegenüber belgischen Medien sagte er in Seattle im Trainingslager: „Es kommt darauf an, wann es passiert, aber es ist mein erstes Kind, also will ich auf jeden Fall dabei sein.“ Eine klare Ansage, die zeigt, wo seine Prioritäten liegen. (dpa/red)

Nico Schlotterbeck sitzt beim DFB-Spiel gegen die Elfenbeinküste am Seitenrand.
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