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DFB „sollte Neuanfang machen“Hamann bringt El Mala ins Spiel und legt sich bei Klopp fest

Deutschland ist mal wieder bei einer WM früh ausgeschieden. Viele fordern jetzt einen kompletten DFB-Umbruch. Auch Didi Hamann, der unter anderem Said El Mala ins Spiel bringt.

Die deutsche Nationalmannschaft steht mal wieder vor einem Scherbenhaufen. Nach dem peinlichen WM-Aus gegen Paraguay im Sechzehntelfinale fordern nicht wenige einen kompletten Umbruch im DFB-Team.

So sagte Ex-Nationalspieler Mats Hummels (37) bereits kurz nach der Niederlage im Elfmeterschießen: „Auf Verantwortlichen-Seite, schreit es schon irgendwie nach Konsequenzen. Das kann ich nicht anders sagen.“

Didi Hamann: „Man muss jetzt einfach mit den Jungen spielen“

Der ehemalige BVB- und Bayern-Profi forderte Veränderungen bei den Verantwortlichen, dem Trainerteam und den Spielern. Den DFB-Profis, „die erst Anfang 30 sind“, legte er sogar einen freiwilligen Rücktritt nahe.

Neben Hummels schlägt auch Didi Hamann (52) in dieselbe Kerbe. Der Sky-Experte ist ebenfalls für seine klaren Worte bekannt. Und wie sein MagentaTV-Kollege fordert auch Hamann von arrivierten Spielern wie Leon Goretzka (31), Joshua Kimmich (31) und Leroy Sané (30) einen Rücktritt.

„Wenn ich Sané, Kimmich, Goretzka sehe, da sollten wir jetzt einen Neuanfang machen. Mit Angelo Stiller und Tom Bischof, die da vielleicht spielen können. Man muss jetzt einfach mit den Jungen spielen, weil wir uns das zu lange angesehen haben. Man muss wirklich einen Schnitt machen. Und wenn die Spieler nicht selbst zurücktreten, dann sollten wir es ihnen vielleicht nahelegen“, sagte er bei Sky.

Mit Stiller (25, VfB Stuttgart) und Bischof (21, FC Bayern) nannte Hamann bereits zwei potenzielle DFB-Nachfolger für Kimmich und Goretzka. Die naheliegendste Alternative für Sané dürfte neben Lennart Karl (18), der sich in der WM-Vorbereitung bitter verletzt hatte, Said El Mala (19) sein.

Bundestrainer Julian Nagelsmann (38) verzichtete bei der WM auf den Profi des 1. FC Köln, verriet aber, dass die Entscheidung zwischen dem 19-Jährigen und Sané sehr knapp war.

Generell sei auch in der gesamten Offensive ein Umbruch nötig, so Hamann: „Dann hast du vier Offensivspieler, wo du eigentlich nur bei Florian Wirtz das Gefühl hast, wenn er einen Ball hat, dass etwas passiert – und das hat er auch zu selten gemacht. Und Chris Führich, El Mala und Kevin Schade, die alle Form hatten, die hat man zu Hause gelassen. Da musst du jetzt auch die Konsequenzen tragen als Bundestrainer.“

Und wer wird laut Hamann bei den Länderspielen ab September Bundestrainer der DFB-Elf sein? Wird es wirklich Jürgen Klopp (59), der kurz nach dem WM-Aus bereits auf den Posten angesprochen wurde?

„Über seine Tätigkeit bei Red Bull kann man streiten, das muss er für sich selbst ausmachen. Aber ich glaube, dass er der richtige Mann ist. Es gab ja schon vor der WM diese Gerüchte, auch von größeren Tageszeitungen, dass es so kommen kann. Ich gehe davon aus, dass Klopp Nationaltrainer wird“, sagt der ehemalige Liverpool-Profi über den ehemaligen Liverpool-Trainer.

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