Österreich startet in die WM! Teamchef Rangnick warnt vor Außenseiter Jordanien, der mit einer frechen Ansage überrascht.
Warnung vor WM-AuftaktRangnick nennt Jordanien einen „richtig unangenehmen Gegner“

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Ralf Rangnick glaubt nicht, dass sein Team gegen Jordanien stolpert. (Archivbild)
Spanien blamiert, die Türkei geschlagen – die WM hat schon ihre ersten Sensationen. Für Österreichs Teamchef Ralf Rangnick (67) ist das eine klare Botschaft vor dem Spiel gegen Außenseiter Jordanien. „Das zeigt einfach nochmal, wie man auf der Hut sein muss, von Anfang an“, sagte der Coach.
Auch ohne die überraschenden Ergebnisse hätte er seiner Mannschaft aber vertraut, den Gegner nicht zu unterschätzen. „Es gibt niemanden bei uns, der das Spiel auf die leichte Schulter nimmt“, versicherte der 67-Jährige. Man wisse, dass man auf einen „richtig unangenehmen Gegner“ treffe.
Alaba: „Bedeutet uns sehr viel“
Für Österreich ist es die erste WM-Teilnahme seit 1998. Eine gefühlte Ewigkeit. Entsprechend groß ist die Freude im Team. „Es bedeutet uns sehr viel, dass Österreich wieder dabei ist nach fast 30 Jahren“, erklärte Kapitän David Alaba.
Die Partie im Stadion von Santa Clara findet für die Fans in der Heimat zu einer undankbaren Zeit statt: Anstoß ist am Mittwoch um 6.00 Uhr morgens (ZDF und MagentaTV). Für die Spieler sei der Anstoß um 21.00 Uhr Ortszeit (Dienstag) aber ideal, betonten Alaba und Rangnick.
Keine Jetlag-Ausreden für Österreichs WM-Stars
Die Zeitumstellung ist längst verdaut. „Jetzt sind wir schon ein bisschen da. Ich glaube, Jetlag hat jetzt keiner mehr“, sagte Alaba mit einem Lächeln. „Wir sind es alle gewohnt, am Abend zu spielen.“ Ausreden gibt es also keine.
Während Österreich als Kandidat für die K.o.-Phase gilt, ist für Jordanien schon die Teilnahme ein historischer Erfolg – es ist ihre erste überhaupt. Der Druck liegt also klar nicht bei ihnen. Das macht sie unberechenbar.
Jordaniens Kapitän mit Ansage an die Fußball-Welt
Jordaniens Kapitän Ihsan Haddad sorgt vor dem Spiel für den „Wie bitte?!“-Moment. Mit breiter Brust sagte er: „Die italienische Mannschaft, die viermal Weltmeister geworden ist, ist nicht dabei, aber wir sind dabei.“ Er fügte hinzu: „Wir empfinden gerade keinen Druck, sondern eher stolz.“
Sein Trainer Jamal Sellami (55) sieht das ähnlich entspannt. „Wir sind hier, um zu lernen und es zu genießen“, sagte er. Eine Einstellung, die schon so manchem Favoriten zum Verhängnis wurde. (dpa/red)
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