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WM-Irrsinn der FIFATrotz Hitze-Warnung: Wasserflaschen in Stadien verboten

Wetter

Copyright: Manu Fernandez/AP/dpa

Fußball-Fans müssen bei der WM ihr Wasser in den Stadien kaufen. (Archivbild)

WM 2026: FIFA verbietet Wasserflaschen trotz Hitze-Gefahr.

Was für eine unfassbare Entscheidung! Fußball-Fans müssen beim Weltturnier 2026 stark sein, das in den USA, Kanada sowie Mexiko stattfindet. Trotz prognostizierter Hitze von mehr als 30 Grad Celsius ist das Mitführen von leeren Wasserflaschen in die Arenen untersagt.

Für diese Wende, die viele nur mit dem Kopf schütteln lässt, ist der Weltfußballverband FIFA verantwortlich. Eine Klausel im offiziellen Regelwerk wurde angepasst. In einer Bekanntmachung wird klipp und klar formuliert: „Zur Vermeidung von Missverständnissen: Wiederverwendbare Wasserflaschen dürfen nicht ins Stadion mitgebracht werden.“ Die Begründung für diesen Schritt: angebliche Sicherheitserwägungen.

Diese neue Regelung ist für die Stadionbesucher ein Schlag ins Gesicht. Es bedeutet nämlich auch: Das Auffüllen mitgebrachter Behälter an Wasserspendern oder Trinkbrunnen innerhalb der Spielstätten ist damit passé. Inhaber von Eintrittskarten sollen laut Presseinformationen schon über diese drastische Neuerung in Kenntnis gesetzt worden sein.

Rolle rückwärts bei der FIFA – Droht jetzt die Wasser-Abzocke?

Was die Sache besonders pikant macht: Noch vor Kurzem verkündete der Verband genau das Gegenteil. Die ursprüngliche Regelung besagte, dass durchsichtige, leere und wiederverwendbare Kunststoffflaschen mit bis zu einem Liter Volumen gestattet wären.

Welche Preise für Wasser in den WM-Arenen aufgerufen werden, steht noch in den Sternen. Ein Rückblick auf die Klub-Weltmeisterschaft des vergangenen Jahres verheißt jedoch nichts Gutes: Dem Portal „The Athletic“ zufolge forderten die Veranstaltungsorte seinerzeit Preise im Bereich von 4 bis 6 US-Dollar pro Wasserflasche.

Experten schlagen Alarm: Hitze birgt enorme Gesundheitsgefahren

Dabei mahnen Fachleute schon seit Längerem zur Vorsicht. Sie betonen wiederholt die erheblichen gesundheitlichen Gefahren, denen sowohl die Anhänger als auch die Athleten durch die extreme Wärme ausgesetzt sein werden.

Die Gastgeberstädte rüsten sich bereits für diese Umstände. Nach Informationen der Nachrichtenagentur AP beabsichtigt die Gesundheitsbehörde im Los Angeles County, weitreichend über Schutzmaßnahmen bei Hitze und die Wichtigkeit des Trinkens aufzuklären. In New York sollen Hinweise über das staatliche Warnsystem und via WhatsApp an Besucher aus dem Ausland gesendet werden.

In Seattle wird die Nutzung von klimatisierten Shuttles und Sprühnebelanlagen bei Public-Viewing-Events und Spielen erwogen. Vancouver wiederum will sicherstellen, dass bei sämtlichen Veranstaltungen des Turniers schattige Sitzgelegenheiten zur Verfügung stehen. (dpa/red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

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