Dramatische Corona-Zahlen Geisterspiele für RB Leipzig! Auch zwei Zweitligisten künftig ohne Fans

Jesse Marsch gestikuliert an der Seitenlinie

Coach Jesse Marsch und RB Leipzig bejubelten am 6. November 2021 noch ein 2:1 in der Bundesliga gegen Borussia Dortmund in einem vollen Haus. Nun stehen für die Sachsen aufgrund der dramatischen Corona-Lage drei Heim-Geisterspiele an.

Die anhaltende Corona-Pandemie hat auch für die Bundesliga Konsequenzen: RB Leipzig darf vorerst nur noch vor leeren Rängen auflaufen.

Leipzig/Köln. Wie hatte die Bundesliga die Fan-Rückkehr gefeiert! Seit Beginn der neuen Spielzeit durften endlich wieder Zuschauer in die Erstliga-Arenen. Doch die Pandemie schlägt aktuell verheerend zurück – die Infektionszahlen schnellen seit Wochen wieder in die Höhe. Das hat nun Konsequenzen.

Denn ins Sachsen, wo die Fallzahlen besonders hoch sind (Inzidenz 539,6 am Freitag, 19. November 2021) müssen die Zuschauer nun wieder draußen bleiben.

Wie die Landesregierung aufgrund der drastischen Pandemie-Lage entschied, dürfen Bundesligist RB Leipzig sowie die beiden Zweitliga-Klubs Erzgebirge Aue und Dynamo Dresden bis zum 12. Dezember keine Fans ins Stadion lassen.

Corona in Sachsen: Geisterspiele für RB Leipzig

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Für die Leipziger, die vor der Länderspielpause noch ein 2:1 gegen Borussia Dortmund vor vollem Haus bejubeln durften, ist es ein herber Rückschlag. Die anstehenden Heim-Duelle in der Bundesliga mit Leverkusen (28. November) und Borussia Mönchengladbach (11. Dezember) sowie die Partie in der Champions League gegen Manchester City (7. Dezember) werden definitiv ohne Zuschauer stattfinden. Nicht nur in puncto Atmosphäre ein Nachteil, sondern natürlich auch finanziell ein empfindlicher Aderlass.

Den Beschluss verkündeten Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer (46/CDU) und Sozialministerin Petra Köpping (63/SPD) am Freitag. (kos)

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